| Sieben externe Trau- und Zeremonielokale im Oberland Die Polizei- und Militärdirektion hat die zukünftigen Standorte der besonderen Trau- und Zeremonielokale ausserhalb des Zivilstandsamtes festgelegt. Ab April 2010 können sich die Brautpaare im Kanton Bern an 17 exklusiven Orten das Ja-Wort geben, davon sieben im Berner Oberland.
pd/bns. Die genauen Trau- und Zeremoniedaten sollen laut einer Medienmitteilung Anfang Januar 2010 bekanntgegeben werden. Die Standorte der besonderen externen Trau- und Zeremonielokale ab April 2010 im Berner Oberland:
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Kreis Oberland-Ost: Grandhotel Giessbach am Brienzersee und Harder-Kulm oberhalb von Interlaken. |
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Kreis Oberland-West: Schloss Schadau Thun, Schloss Spiez, Schloss Oberhofen, Naturpark/Hotel Blausee, Kandergrund, und Berghaus Rellerli bei Schönried. |
Bei der Wahl der Standorte habe sich die Polizei- und Militärdirektion konsequent nach den Kundenwünschen gerichtet, verlautet dazu. Die Verordnung sehe pro Zivilstandskreis grundsätzlich zwei besondere externe Zeremonielokale vor: «Mit zusätzlichen Standorten im Kreis Bern-Mittelland und im Kreis Oberland-West hat sie in verstärktem Masse die Bedürfnisse der Kundschaft, der ländlichen Gebiete sowie die Annahme von zwei Vorstössen im Grossen Rat berücksichtigt.» Entscheidend für die Anzahl seien Aspekte der Betriebswirtschaftlichkeit und der Kundenfreundlichkeit, wobei letztere höher gewichtet worden sei.
Angelehnt an die Reform der dezentralen Verwaltung habe die Polizei- und Militärdirektion beschlossen, die Anzahl der externen Trau- und Zeremonielokale an wenigen, dafür exklusiven Standorten zu konzentrieren, heisst es in der Medienmitteilung: «Die Konzentration der Standorte drängte sich auf, da lediglich 14 der 33 bisherigen externen Trau- und Zeremonielokale eine Auslastung von mehr als zehn Trauungen und Beurkundungen von eingetragenen Partnerschaften pro Jahr aufwiesen.» Langjährige Auswertungen hätten gezeigt, dass von zirka 5500 Ziviltrauungen im Kanton Bern nur gerade rund zwölf Prozent ausserhalb des Zivilstandsamtes stattfänden: «Von diesen rund 650 Brautpaaren und gleichgeschlechtlichen Paaren bevorzugen mehr als 90 Prozent die Möglichkeit, in schlossähnlichen Gebäuden mit parkähnlicher Umgebung zu feiern.
Die neuen Standorte sollen ab April 2010 in einen Pilotbetrieb aufgenommen und bis Ende Oktober 2010 betrieben. Die Polizei- und Militärdirektion werde die daraus gewonnenen Erkenntnisse für das Angebot des Jahres 2011 auswerten. Über die Dienstleistungen, die genauen örtlichen Standorte sowie die Trau- und Zeremoniedaten und -zeiten wolle der Kanton die Bevölkerung Anfang Januar 2010 informieren: «Reservationen für die externen besonderen Zeremonielokale können ab 4. Januar 2010 maximal sechs Monate im voraus entgegengenommen werden.»
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