| Lauterbrunnen: Gemeinderat Peter Feuz tritt zurück Peter Feuz, seit 1. Januar 2008 als Vertreter des Bezirkes Stechelberg im Gemeinderat und für das Ressort Verkehr zuständig, tritt aus beruflichen Gründen per Ende 2009 von seinem Amt zurück.
Peter Feuz wurde bei den Gesamterneuerungswahlen im stillen Wahlverfahren als Vertreter des Bezirks Stechelberg in den Gemeinderat von Lauterbrunnen gewählt. Feuz steht dem Ressort Verkehr vor. In seinen Zuständigkeitsbereich fallen unter anderem der Betrieb und Unterhalt der öffentlichen Strassen, Wege, Plätze und öffentliche Parkplätze, die öffentliche Beleuchtung, der Betrieb des Ortsbusses, der öffentliche Verkehr, die Luftfahrt und Verkehrsregelungen.
Pressedienst der Gemeinde Lauterbrunnen
In den vergangenen zwei Jahren hat sich Peter Feuz gut in die Geschäfte eingearbeitet. Der Gemeinderat bedauert den Rücktrittsentscheid von Feuz, akzeptiert aber, dass berufliche Überlegungen Vorrang haben. Der Gemeinderat hofft nun, dass sich möglichst schnell eine Nachfolge finden lässt. Die offizielle Ausschreibung der Ersatzwahl erfolgt demnächst im Anzeiger.Neues Elektrofahrzeug für die Wegmeisterei in Wengen
Der Gemeinderat hat für die Ersatzbeschaffung des überalterten und defekten Elektrofahrzeugs der Wegmeisterei Wengen einen Kredit von rund 39 000 Franken bewilligt. Das neue Elektrofahrzeug der Marke Alke ATX 200E wird vom Elektrizitätswerk Lauterbrunnen geliefert, welche das Fahrzeug auch warten wird.
Der Heimeggweg in Lauterbrunnen soll saniert werden
Durch das Bildungszentrum Wald in Lyss wurde eine Projektstudie für die Sanierung des Heimeggweges in Lauterbrunnen ausgearbeitet. Die Sanierung des bestehenden Heimeggweges soll in Etappen über mehrere Jahre erfolgen, der Gemeinderat hat dies so beschlossen. Im Rahmen der Ortsplanungsrevision sollen zusätzlich noch andere Erschliessungsvarianten für das Gebiet der Heimegg geprüft werden.
Budget 2010 mit Ausgabenüberschuss
Der Gemeinderat hat im Anschluss an eine erste Lesung das Budget überarbeiten lassen. Der Gemeinderat hat nun beschlossen, dass die für die Sanierung des Adlers getätigten Investitionen in einer einmaligen Aktion abgeschrieben werden. Diese Abschreibung beläuft sich auf rund 4,4 Millionen Franken. Diese Massnahme bewirkt, dass das Budget 2010 einen entsprechenden Ausgabenüberschuss aufweist. Der Vorteil dieser finanztechnischen Aktion ist, dass ab dem Jahr 2011 keine weiteren Abschreibungen für die Adler-Investition mehr getätigt werden müssen und so Mittel für neue Investitionen frei werden. Da die Steueranlage unverändert bleibt, ist der Gemeinderat für die Beschlussfassung über das Budget abschliessend zuständig. An der kommenden Gemeindeversammlung wird ausführlich über das Budget informiert.
Defekter Ölabscheider muss ersetzt werden
Die Funktionsfähigkeit des bestehenden Ölabscheiders beim Mehrzweckgebäude Lauterbrunnen ist nicht mehr gewährleistet und ein Ersatz ist unumgänglich. Der Gemeinderat hat für den Ersatz einen Nachkredit zum Budget von 3700 Franken bewilligt.
Pilotbetrieb für den Skibus in Lauterbrunnen
Nach intensiven Verhandlungen mit allen Beteiligten konnte der Gemeinderat von der Sicherstellung der Finanzierung des Pilotbetriebes Kenntnis nehmen. Somit kann im kommenden Winter der Skibus mit einem erweiterten Angebot betrieben werden. Die Postauto Schweiz AG ist Vertragspartner, für den Betrieb ist die Schmocker Bus AG aus dem Stechelberg zuständig. An die Gesamtkosten leisten verschiedene Institutionen namhafte Beiträge. Die Restkosten für die Gemeinde betragen maximal 83 000 Franken. Ob dieses Angebot auch in den kommenden Jahren bereitgestellt werden kann, wird auf Grund der Erfahrungen aus dem Pilotbetrieb entschieden.
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