| Herzseminar der Rehabilitationsklinik Hasliberg Hans-Andreas von Kurnatowski, Chefarzt der Rehabilitationsklinik Hasliberg, hat unlängst am traditionellen Herzseminar im Hasliberg-Congress erläutert, wie mit der Diagnose Herzinsuffizienz oder Herzschwäche umgegangen werden kann und welche Massnahmen zur Stärkung des Herzens getroffen werden können.
pd/bns. Insbesondere wurden laut einer Medienmitteilung der Rehabilitationsklinik Hasliberg individuelle Fragen beantwortet und auf die Anliegen der Besucher eingegangen. Von Kurnatowski gab auf eine entsprechende Anfrage an, dass auch ein Glas Rotwein nicht grundsätzlich verboten sei. Es gebe jedoch auch schädigende Auswirkungen, so dass im Einzelfall der behandelnde Arzt zu Rate gezogen werden sollte.
Die Bedeutung der Ernährung in Zusammenhang mit einem schwachen Herzen wurde laut der Medienmitteilung von der Ernährungsberaterin Christina Ibach erklärt: «Die Ernährungspyramide zeigt auf, dass die Einnahme von Flüssigkeit an oberster Stelle steht.» Ebenso sei die Einnahme von Früchten und Gemüse wichtig, noch vor der Zuführung von Kohlenhydraten.
Im Laufe der Zeit habe sich auch das Aktivierungsverhalten bei einer Herzinsuffizienz geändert: «Während früher die körperliche Schonung im Vordergrund stand, sprechen die neuesten Erkenntnisse dafür, dass ein an die Belastbarkeit angepasstes Training sinnvoll ist und zu einer Verbesserung des Leistungsvermögens führt.» Heike Walgenbach, diplomierte Physio- und Herztherapeutin, zeigte in ihrem Aktivierungsteil auf, welche Übungen das Herz stärkten und zu einem gesunden Bewegungsverhalten beitrügen.
Dass auch Kräuter in der Ernährung bei Herzschwäche eine wichtige Rolle spielen, konnten die Seminarteilnehmer am Ende der offiziellen Veranstaltung feststellen: «Mit einer Kürbissuppe sowie Randen- und Basilikumrisotto sorgte das Küchenteam der Rehabilitationsklinik Hasliberg für den kulinarischen Höhepunkt an diesem Tag.»
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