| Kanton Bern auf H1N1-Impfkampagne vorbereitet Im Kanton Bern ist die Durchführung der Impfkampagne gegen die pandemische Grippe (H1N1) 2009 (Schweinegrippe) so vorbereitet, dass sie gestartet werden kann, sobald der Impfstoff verfügbare ist. Voraussichtlich ab Mitte November soll der Impfstoff bis Ende Jahr in mehreren Tranchen dem Kanton Bern geliefert werden.
pd/bns. Voraussichtlich ab 16. November 2009 sollen laut einer Medienmitteilung nach den Empfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit diejenigen Personen, die Patienten pflegen und betreuen oder beruflich Säuglinge unter sechs Monaten betreuen, durch ihre Arbeitgeber die Möglichkeit erhalten, sich gegen die pandemische Grippe H1N1 impfen zu lassen. Ebenfalls ab Mitte November sollen sich Personen, die einer sogenannten Risikogruppe angehören, bei Haus-, Kinder- oder Frauenärzten impfen lassen können. Voraussichtlich ab Anfang Dezember sollen genügend Dosen für die Impfung der gesamten Bevölkerung verfügbar sein. Über den genauen Zeitpunkt des Beginns der Impfkampagne im Kanton werde die Gesundheits- und Fürsorgedirektion informieren.
Heute Freitag 30. Oktober 2009 haben das Bundesamt für Gesundheit, Swissmedic, die Eidgenössische Kommission für Impffragen, die Schweizerische Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektoren und die Verbindung der Schweizer Ärzte (FMH) über die zwei zugelassenen Impfstoffe gegen die pandemische Grippe H1N1 (Schweinegrippe) informiert und gleichzeitig die Impfkampagne gestartet. Für die Organisation dieser Impfkampagne sind laut der Medienmitteilung die Kantone zuständig: «Damit die erforderlichen Massnahmen ergriffen und die bernische Bevölkerung von dieser freiwilligen Impfaktion profitieren kann, hat der Regierungsrat bereits die notwendigen finanziellen Mittel bewilligt.» Die Gesundheits- und Fürsorgedirektion lehne sich bei der Umsetzung der Massnahmen an die Empfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit an. Da in der Regel nur eine Impfung notwendig sei, sehe der Gesundheits- und Fürsorgedirektor, Regierungsrat Philippe Perrenoud, vor, zum jetzigen Zeitpunkt keine zusätzlichen Strukturen wie beispielsweise spezielle Zentren für die Durchführung der Impfaktion einzuführen. Wie bei der saisonalen Grippe soll sich die Bevölkerung bei den Hausärzten impfen lassen können. Nachdem das Bundesamt für Gesundheit detailliertere Vorgaben bekanntgegeben habe, werde die Gesundheits- und Fürsorgedirektion die Spitäler, Pflegeheime, Spitex-Organisationen sowie die Ärzteschaft über die konkrete Modalitäten voraussichtlich bis Mitte November informieren.
|