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Berner Oberland News – 14. Jahrgang
Freitag 23. Oktober 2009
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Seit Mitte Oktober 2008 ist es zu zeitweiligen Unterbrüchen in der aktuellen Berichterstattung der Berner Oberland News gekommen. Der Grund: Die im Sommer 2006 transplantierte Lunge von Beo-News-Herausgeber Peter Schmid zeigt Abstossreaktionen und muss im Universitätsspital Zürich entsprechend therapiert werden.



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Ende der Sommerzeit am Sonntag früh

Der kommende Sonntag 25. Oktober 2009 dauert eine Stunde länger: In der Nacht auf Sonntag wird die Zeit von drei Uhr auf zwei Uhr früh zurückgestellt. Grund für dieses «Geschenk» ist das Ende der diesjährigen Sommerzeit.

pd/bns. Am kommenden Sonntag 25. Oktober 2009 geht die Sommerzeit zu Ende: Um drei Uhr früh wird die Zeit von mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) auf zwei Uhr mitteleuropäische Zeit (MEZ) zurückgestellt. Dadurch wird die am 30. März übersprungene Stunde zurückerstattet. Die damit beginnende Mitteleuropäische Zeit (MEZ) gilt laut einer Medienmitteilung des Bundesamtes für Metrologie (Metas) http://www.metas.ch bis am 28. März 2010: «Den meisten Leuten biete die Zeitumstellung im Herbst keine Probleme: Sie stellen die Uhren um, bevor sie am Samstag ins Bett gehen oder nachdem sie am Sonntag aufgestanden sind. Diejenigen Personen jedoch, die in Spitälern oder Heimen arbeiten, bei der Polizei Dienst leisten oder im öffentlichen Verkehr tätig sind, durchlaufen während ihrer Arbeitszeit die Zeitspanne von zwei bis drei Uhr früh am Sonntagmorgen zweimal.»

Neu definierte offizielle Schweizer Zeit
50 Institute auf der ganzen Welt, darunter Metas, übermitteln die Daten ihrer 350 Atomuhren regelmässig ans Internationale Büro für Mass und Gewicht in Paris, das daraus die koordinierte Weltzeit (Universal Time Coordinated, UTC) ermittelt, verlautet im weiteren. «Auf dieser koordinierten Weltzeit basiert die gesetzlich gültige Zeit in vielen Ländern, so auch in der Schweiz. Seit kurzem könne die nationale Zeitskala der Schweiz, die UTC(CH), mit einem neuen Verfahren ermittelt werden. Neu liege sie jederzeit als «Real-time»-Signal einer sogenannten Mutter-Uhr, die von fünf Atomuhren gesteuert wird, vor. Bis anhin habe um Mitternacht der koordinierten Weltzeit (UTC) aus den gemittelten Signalen der Atomuhren errechnet werden müssen: Das neue Verfahren erlaubt es, die nationale Zeitskala der Schweiz mit höherer Genauigkeit zu bestimmen und an die koordinierte Weltzeit innerhalb weniger Milliardstelsekunden anzubinden.»

Sommerzeit in der Schweiz
In der Schweiz galt laut der Internet-Enzyklopädie «Wikipedia» in den Jahren 1941 und 1942 die Sommerzeit von Anfang Mai bis Anfang Oktober. Im Jahr 1977 sei mit einem Gesetz die Einführung der Sommerzeit, gleichzeitig mit den Nachbarstaaten, beschlossen worden, wird in der Dokumentation erinnert: «Dagegen wehrten sich (vor allem) die Bauern; es wurden Unterschriften für ein Referendum gesammelt, und in der Volksabstimmung am 28. Mai 1978 wurde das Sommerzeitgesetz deutlich verworfen. Da nun die Schweiz im Sommer 1980 eine ‹MEZ-Zeitinsel› inmitten sommerzeitführender Länder war, verabschiedete das Parlament das von der Regierung verlangte Zeitgesetz vom 21. März 1980, auf dessen Grundlage im folgenden Jahr die Sommerzeit wie in den Nachbarstaaten eingeführt wurde. So wurde eine Wiederholung des im Jahr 1980 entstandenen Zeitchaos, zum Beispiel auf Fahrplänen, vermieden. Eine (unter anderem von Christoph Blocher) im Jahr 1982 lancierte Volksinitiative zur Abschaffung der Sommerzeit kam nicht zustande. Seit dem Jahr 1981 gilt daher auch in der Schweiz die gleiche Sommerzeitregelung wie in ihren Nachbarstaaten: Von 1981 bis 1995 Ende März bis Ende September, seit 1996 Ende März bis Ende Oktober, mit Umstellung jeweils am Sonntag um zwei Uhr früh MEZ (ein Uhr Universal Time Coordinated UTC). Die im Jahr 1968 eingeführte koordinierte Weltzeit. UTC ist die heute gültige Weltzeit. Im Gegensatz zur Universalzeit (UT), welche den Schwankungen der Erdrotation stetig folgt, indem die Länge der Zeiteinheit angepasst wird, folgt die UTC selbigen Schwankungen mit Schaltsekunden, während ihr Sekundentakt jener der gleichmässig mit SI-Sekunden durchlaufenden internationalen Atomzeit TAI ist.»

Nützliche Genauigkeit
Die Sekunde ist nach Angaben des Bundesamtes für Metrologie diejenige physikalische Einheit, die am genausten realisiert werden könne. Sie lasse sich mit einer Genauigkeit von bis zu 15 Stellen hinter dem Komma bestimmen: «Neben mehreren Atomuhren betreibt das Bundesamt für Metrologie in Bern-Wabern in seinen Laboratorien auch eine hochgenaue Referenzmesseinrichtung für Zeit- und Frequenzmessungen. Dieser sogenannte Cäsium-Springbrunnen weicht in 30 Millionen Jahren lediglich eine Sekunde von der genauen Zeit ab. Sobald die Feinjustierung des Cäsium-Springbrunnens abgeschlossen sein wird, wird dieser dank seiner weltweit einzigartigen Funktionsweise eine wichtige Rolle bei der Realisierung der Internationalen Atomzeitskala spielen.» Solche Genauigkeiten bei der Messung von Zeit und Frequenz seien aber nicht Selbstzweck, heisst es im weiteren: «Je genauer Frequenzen realisiert und damit Zeitmessungen durchgeführt werden können, desto genauer funktionieren Satelliten-Navigationssysteme. Ganz besonders sind auch Telekommunikationsverbindungen und die Abwicklung elektronischer Transaktionen auf hochgenaue Frequenz- respektive Zeitbestimmungen angewiesen. Von diesen Referenzmesseinrichtungen des Bundesamts für Metrologie profitiert weiter auch die Astronomie und sie verhelfen zudem dem Uhrenland Schweiz wieder zu einer führenden Position in der Zeitmessung.»
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