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Berner Oberland News – 14. Jahrgang
Sonntag 27. September 2009
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Seit Mitte Oktober 2008 ist es zu zeitweiligen Unterbrüchen in der aktuellen Berichterstattung der Berner Oberland News gekommen. Der Grund: Die im Sommer 2006 transplantierte Lunge von Beo-News-Herausgeber Peter Schmid zeigt Abstossreaktionen und muss im Universitätsspital Zürich entsprechend therapiert werden.



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Der Bären Bönigen wird verkauft

Die Bank EKI hat sich entschieden, das Hotel Restaurant Bären in Bönigen zu verkaufen. Der Bären Bönigen wird Ende Oktober 2009 geschlossen. Die bisherigen Pächter, Erika und Andreas Imboden übernehmen Mitte Dezember 2009 das Rössli in Richigen.

pd/bns. Aufgrund der schlechten Bausubstanz habe sich die Bank EKI während Jahren für die Realisierung eines Neubaus eingesetzt, heisst es in einer Medienmitteilung: «Zwei Neubauprojekte scheiterten als Folge kantonaler Einflussnahme. Nun schreibt die Bank den Bären öffentlich zum Verkauf aus.» Damit der mitten im Dorf gelegene Bären nicht über längere Zeit geschlossen bleibe, habe ihn die Bank EKI im Dezember 1997 übernommen. Der Bären sei seit 1998 an Erika und Andreas Imboden Imboden verpachtet: «Zur Herstellung und Erhaltung der Betriebsbereitschaft und für die Planung eines den Bedürfnissen entsprechenden Neubaus investierte die Bank einige hunderttausend Franken.»

Nach umfangreichen Planungsarbeiten und Bedürfnisabklärungen habe im Jahr 2005 mit Unterstützung der Baukommission und des Gemeinderats von Bönigen ein erstes Projekt beim Amt für Gemeinden und Raumordnung (AGR) zur Vorprüfung eingereicht werden können, wird im weiteren erinnert. Dieses Projekt habe einen Neubau des Restaurants Bären mit darüberliegenden Wohnungen vorgesehen: «Aufgrund der zentralen Lage zu Bus, Einkaufs- und der Verpflegungsmöglichkeit waren hinter dem Bären Alterswohnungen geplant.» Das «Löchli» sollte grün bleiben, der Dorfbach geöffnet und damit eine attraktives Dorfzentrum gestaltet werden: «Allen an der Planung Beteiligten war wichtig, dass der Einblick und Eintritt in das alte Dorfzentrum von nationaler Bedeutung nicht verbaut wird. Heute wäre der Rohbau fertig, Imbodens hätten während der Bauphase auf dem ‹Löchli› in einem Provisorium weiter wirten und auf Frühling 2010 den neuen Bären betreiben können. Man war sich einig, doch es kam anders.»

Das Amt für Gemeinden und Raumordnung habe zur Anpassung der seit dem Jahr 1984 geltenden Überbauungsordnung die Durchführung eines Architekturwettbewerbs verlangt, bei dem auch das «Löchli» zu beplanen und zu überbauen sei: «Die Bank EKI und der Gemeinderat konnten sich diesen für alle Beteiligten unverständlichen Auflagen nicht widersetzen, da Bund und Kanton bei der Enteignung des ‹Löchli› Beiträge bezahlt und sich Mitwirkungsrechte bei der künftigen Gestaltung ausbedungen hatten.» Die Bank habe sich nun dafür eingesetzt, dass fünf einheimische Architekturbüros zu diesem Wettbewerb hätten eingeladen werden können: «Auf Druck des Vertreters der kantonalen Denkmalpflege mussten zwei auswärtige Architekturbüros beigezogen werden, so dass nur noch drei einheimische Planer berücksichtigt werden konnten.»

Die Resultate der Planungen seien zum Teil sehr futuristisch gewesen. Das von der Wettbewerbsjury nach langen Diskussionen ausgewählte Projekt sei den Stimmberechtigten von Bönigen zum Entscheid an der Urne vorgelegt worden: «Die Überbauungsordnung ‹Dorfzentrum Bönigen› wurde am 1. Juni 2008 mit 764 Nein- gegen 154 Ja-Stimmen deutlich abgelehnt.» Die Einflussnahme des Kantons zur Überbauung des «Löchli» habe sich somit als kontraproduktiv erwiesen und das ursprünglich wohl mehrheitsfähige Projekt verhindert. Die Abklärungen vor und nach der Abstimmung hätten bestätigt, dass der Souverän von Bönigen das «Löchli» als Grünfläche erhalten wolle und zu einer vernünftigen, attraktiven Gestaltung bereit sei. Jederzeit sei klar gewesen, dass es auch künftig ein Restaurant Bären geben soll.

Die Verantwortlichen der Bank EKI haben sich laut der Medienmitteilung stets bemüht, eine für Bönigen optimale Lösung zu finden: «Aufgrund des schlechten baulichen Zustandes und der hohen Energiekosten ist eine Sanierung nicht sinnvoll. Darum ist es jetzt eine logische Folge, dass die Bank den Weg frei macht für neue Lösungen und den Bären öffentlich zum Verkauf ausschreibt.»
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