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| Dorferweiterung Schufla, Chrütz und Hofstatt: Die «grüne Insel» soll überbaut werden. (Bilder Peter Schmid) |
Ringgenberg: Vor dem Bau von Alterswohnungen und Demenzwohngruppe Genau nach Terminplanung soll am 12. Oktober 2009 der Spatenstich für das Projekt Alterswohnungen und Demenzwohngruppe beim Altersheim Sunnsyta in Ringgenberg vollzogen werden.
Die dem Abbruch geweihte Scheune am Chappeli.
Die Bauherrschaft, die Gemeinde Ringgenberg und der Gemeindeverband Altersheim Sunnsyta, rechnen mit einer Bauzeit von zirka 18 Monaten, also mit einer Bauvollendung im Frühjahr 2011. Ab 5. Oktober erfolgt der Abbruch der Scheune am Chappeli. Der Baubeginn hat im fraglichen Gebiet die Sperre der Obdorfstrasse zur Folge. Gewisse Immissionen und Verkehrserschwernisse sind natürlich unumgänglich. Die Anwohner werden um Verständnis für die besondere Situation ersucht. In den letzten Wochen konnten die Arbeiten weitgehend vergeben werden, der Submissionsgesetzgebung entsprechend in der Regel mit anfechtbaren Verfügungen. Zurzeit sind noch nicht alle Vergebungen rechtskräftig.
«Grüne Insel» soll verschwinden
Gegen das Baugesuch der Eheleute Michael und Daniela Wüthrich für den Neubau eines Einfamilienhauses an Eyen wurden keine Einwendungen erhoben. Mit diesem Neubau wird das Gebiet Eyen nach rund acht Jahren seit der Genehmigung der Überbauungsvorschriften vollständig überbaut sein. Auch aus diesen Gründen muss für Bauwillige neues Bauland zur Verfügung gestellt werden. Nach Rücksprache mit den zuständigen kantonalen Instanzen haben sich die Gemeindebehörden klar für die Bebaubarmachung der «grünen Insel» zwischen Altersheim und Hagenstrasse ausgesprochen.
Dorferweiterung Schufla, Chrütz und Hofstatt
Geplant ist, das Gebiet oberhalb des Parkplatzes Aellmettli bis zur bestehenden Häuserzeile an der Schufla beziehungsweise an der Hagenstrasse im Rahmen von zwei Überbauungsordnungen zur Überbauung freizugeben. Als erstes genehmigte der Gemeinderat das strassenmässige Erschliessungskonzept.
Gemeindeschreiber Peter Riesen, Ringgenberg
Vorgesehen sind im fraglichen Gebiet drei Strassen, Richtung West–Ost: Die mittlere Strasse mit einem Gehweg von der Hagenstrasse direkt zum Altersheim, die obere Strasse als Detailerschliessungsstrasse, erschliessend zwei Häuserzeilen unterhalb der bestehenden Häuserzeile «Hagenstrasse» sowie die untere Strasse als Ausbau des bestehenden Fussweges/Verlängerung Obdorfstrasse zur Hagenstrasse, ebenfalls als Detailerschliessungsstrasse für die oberliegende Häuserzeile und das Gebiet Hofstatt (zwischen Parkplatz Aellmetli und des bestehenden Fussweges). Dazu ist vorgesehen, nach weiteren Detailabklärungen die betroffenen Grundeigentümer und allfällig weitere interessierte Kreise zu einer Informationsveranstaltung einzuladen. Bis zu einem ersten Spatenstich ist in dieser Sache aber noch mit einer Bearbeitungszeit von vielleicht zwei bis drei Jahren zu rechnen. 100 Jahre Elektrizitätsversorgung Ringgenberg
Am 17. Oktober 2009, ab 10.00 bis 16.00 Uhr wird die Bevölkerung zur Hundertjahrfeier der Elektrischen Anlagen Ringgenberg eingeladen. Mit verschiedenen Aktivitäten wird beim Dorfmuseum Schlossweid in Ringgenberg mit dem Motto «Rund um den Strom – vom Generator bis zur Steckdose» Geschichtliches der Elektrizitätsversorgung der Gemeinde Ringgenberg-Goldswil aufgezeigt.
Schädlichen Pflanzen wird Kampf angesagt
Auch in der Gemeinde Ringgenberg nehmen die schädlichen Pflanzen, namentlich der japanische Knöterich und der Sommerflieder, überhand. Sie müssen aktiv bekämpft, das heisst ausgegraben und wie Kehricht entsorgt werden. Bau- und Forstkommission werden ein Konzept ausarbeiten, welche Massnahmen durch die Gemeinde unterstützt und umgesetzt werden können – es besteht dringender Handlungsbedarf.
Ortsplanung
Im weiteren standen wichtige Ortsplanungsgeschäfte zu ersten Entscheidungen an, nämlich Überführung der Gefahrenkarte in den Zonenplan. Hier kann festgestellt werden, dass mit Ausnahme des Gebietes «Räbhalta» die vorzunehmenden Auszonungen (entsprechend den roten Gefahrengebieten in der Gefahrenkarte) nur geringfügigen Umfang aufweisen. Auch im Gebiet «Räbhalta» dürfte noch nicht der letzte Entscheid gefällt sein, stehen doch hier noch wichtige Verhandlungen mit den betroffenen Grundeigentümern bevor.
Baureglementsänderungen
Hier geht es darum, nebst ein paar Grundsatzbestimmungen in Bezug auf die Gefahrenkarte weitere Änderungen vorzunehmen, die sich aufgrund von Änderungen des übergeordneten, kantonalen Rechtes aufdrängen. Im weitern sollen die Bestimmungen über die Wohnanteile in Gewerbezonen der bisherigen Praxis entsprechend in das Reglement einfliessen. Die beiden ortsplanerischen Grundlagen gehen nach kleineren Differenzbereinigungen mit dem beigezogenen Planungsbüro zur Vorprüfung an das kantonale Amt und werden nachher zur Mitwirkung der Bevölkerung und zur öffentlichen Auflage gebracht.
Machbarkeitsstudie für eine Mehrzweckhalle liegt vor
Der Gemeinderat nahm Kenntnis von der Machbarkeitsstudie für eine Mehrzweckhalle im Mösli. Der Verfasser der Studie, Architekt Sigfried P. Schertenleib, rechnet mit Anlagekosten von zirka 4,5 Millionen Franken und jährlichen Finanzierungskosten von zirka 315 000 Franken. Als nächstes wird die Finanzkommission nun zu prüfen haben, ob dieser Investitionsaufwand für die Gemeinde auch tragbar sein wird. Sofern die Frage bejaht wird, wird der Souverän an einer der nächsten Gemeindeversammlungen über einen Kredit in der Grössenordnung von 120 000 Franken für einen Projektwettbewerb zu befinden haben.
Sanierung Talstrasse
Bei diesem Projekt soll die Etappe 3a demnächst in Angriff genommen werden. Die Arbeiten wurden an die Nufer Anderegg Bau AG (Baumeister) und an Simon Stähli, Haustechnik AG, Brienz (Leitungsarbeiten), vergeben. Es fehlt nachher noch der letzte Abschnitt, die Etappe 3b, umfassend die Sanierung der Werkleitungen und der Strasse im sogenannten Steinhauerboden.
Abbruch der Scheune Gunten
Die im Zusammenhang mit der Schutzzone um die Quelle Gunten erforderlichen Abbrucharbeiten an einer früher landwirtschaftlich genutzten Scheune wurden an die Arbeitsgemeinschaft Samuel Zurbuchen und Ronald von Allmen vergeben. Auch diese Arbeiten werden noch in diesem Herbst in Angriff genommen beziehungsweise ausgeführt.
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