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Sonntag 29. August 2010
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Hochwasserschutz Bödeli: Letzte Etappe

Vor fünf Jahren verursachte ein Hochwasserereignis auf dem Bödeli, der Schwemmebene zwischen Thuner- und Brienzersee, enorme Schäden an Gebäuden, Infrastruktur und Kulturland. Nachdem schon vor Jahren Sofortmassnahmen eingeleitet wurden, beginnt nun mit Kosten rund 30 Millionen Franken die letzte Etappe des umfassenden Hochwasserschutzkonzeptes.

Verbauung der Lütschine in Bönigen. Die Bauausführung erfolgte in den Jahren 2006 und 2007. (Bild zvg)

pd/bns. «Es sind jetzt fünf Jahre her, als die lang andauernden Niederschläge über dem gesamten Einzugsgebiet Überschwemmungen in den Lütschinetälern und schliesslich auf dem gesamten Bödeli bis nach Interlaken verursachten», wird in einer Medieninformation erinnert: «Die Schadenssumme belief sich auf ungefähr 160 Millionen Franken.» Die grossräumige Überflutung sei durch Dammbrüche in Wilderswil sowie durch generell zu geringe Abflusskapazitäten entlang der Lütschine verursacht worden – ein Ereignis das statistisch betrachtet nur alle 200 bis 300 Jahre stattfinde. Nach dem Jahrhundertereignis habe die für den Hochwasserschutz in den Gemeinden Wilderswil, Gsteigwiler, Saxeten, Matten, Interlaken und Bönigen zustänige Schwellenkorporation Bödeli-Süd diverse Sofortmassnahmen eingeleitet, um die Abflusskapazität der Lütschine zu erhöhen. In Wilderswil und Bönigen seien bereits einige Projekte realisiert worden, die auch in Zukunft das ganze Bödeli schützen sollen. Beim sogenannten Musterplatz in Wilderswil (Einlauf Saxetbach bis BOB-Brücke) sowie im Gebiet Inseli-Allmend seien die Sicherheitsvorkehrungen bereits getroffen worden: «Der Umbau der Gsteigbrücke in eine Hubbrücke trägt in Zukunft ebenso dazu bei, die Sicherheit zu verstärken. Die Berner Oberland-Bahn (BOB) habe die Bahnbrücke umgestaltet und somit das bestehende Problem gelöst: «Die Dämme entlang der Autobahn im Bereich Wilderswil-Jungfraupark helfen ebenfalls mit, einen besseren Hochwasserschutz zu gewährleisten.»

Vier Teilprojekte bilden Gesamtheit
Um mögliche negative Auswirkungen einer etappierten Planung auszuschliessen, beschloss die Schwellenkorporation Bödeli-Süd laut der Medienmitteilung auf Anregung des Oberingenieurkreises 1 des Kantons Bern die verbleibenden Projektabschnitte in einem Wasserbauplan zu bündeln und die Planung zu forcieren.Der Wasserbauplan werde nun in vier Teilprojekte aufgeteilt: «Ein Projekt befasst sich mit dem Abschnitt Dangelstutz bis zur Einmündung Saxetbach. Das zweite Projekt sucht Lösungen zur Hochwasserentlastung Wilderswil und plant für sehr seltene Extremereignisse im Überlastfall einen Abflusskorridor bis zum See. Der Hochwasserschutz von der Aenderbergbrücke bis zur oberen Bönigbrücke sowie die Planung der Massnahmen von der unteren Bönigbrücke bis Brienzersee bilden ebenfalls je ein Teilprojekt.» Ein Schwerpunkt des Wasserbauplans Lütschine sei es auch, die Schutzmassnahmen sinnvoll in die bestehende Landschaft zu integrieren. Das Gesamtprojekt soll einer Umweltverträglichkeitsprüfung unterzogen werden.

Kosten von rund 30 Millionen Franken
Die Planungsteams hätten ihre Arbeit Mitte Juli aufgenommen, verlautet im weiteren. Die Aufträge seien ausgeschrieben und an regionale Büros vergeben worden. Experten für einzelne Spezialaufträge würden auch ausserhalb des Kantons gesucht. Es sei vorgesehen, dass die Projekte im Februar 2011 zur öffentlichen Mitwirkung vorliegen und dass bis Ende 2011 die fertigen Projekte aufgelegt werden können. Der Beginn der Bauphase sei auf 2012 geplant: «Die Kosten der Projekte, welche je zu ungefähr einem Drittel von der Schwellenkorporation Bödeli-Süd, dem Kanton sowie dem Bund getragen werden, belaufen sich auf rund 30 Millionen Franken.» – Die Arbeiten des Wasserbauplans Lütschine sind auf der Internetseite der Schwellenkorporation Bödeli-Süd im Detail aufgeführt.


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