Regierungsrätlicher Besuch im Kunsthaus Interlaken
Auf Einladung des Kunsthauses Interlaken haben am Wochenende zahlreiche Gemeindepräsidenten und Gemeinderatsmitglieder aus der Region zusammen mit Regierungsrat Hans-Jürg Käser die Sommerausstellung «Brienzersee et ses Environs» besucht.
pd/bns. Dabei gefiel laut einer Medienmitteilung nicht nur das Prunkstück von Ferdinand Hodler sondern ebenso die Kunstwerke von vielen einheimischen Künstlern zum Brienzersee. Das östliche Berner Oberland habe immer schon eine reiche und gepflegte Kultur gehabt. Inzwischen habe diese Kultur ein Zuhause erhalten – im Kunsthaus Interlaken. So begrüsste Stiftungsratspräsidentin Christine Häsler die Gäste aus den regionalen Gemeinden zum Sommerapéro. Viele regionale Gemeinden unterstützten das Kunsthaus Interlaken.
Ebenfalls zu Besuch kam Regierungsrat Hans-Jürg Käser. In seiner Ansprache an die Gemeindevertreter wies der Regierungsrat auf seinen Bezug zum Maler Ferdinand Hodler hin und auf die Schwierigkeiten, die ein Kunsthaus von der Idee bis zur Fertigstellung und schliesslich nicht minder im Betrieb, zu bewältigen habe. Kunst rentiere nicht, führte er aus, Schwimmbäder jedoch ebenso wenig und trotzdem seien sie für die Gesellschaft von grossem Wert. Und ein Fussballspiel schliesslich, das verursache der Öffentlichkeit heute oft sehr hohe Sicherheitskosten; «Gut also, wenn Gemeinden sich neben dem Sport auch für die Kultur einsetzen.»
Das Kunsthaus Interlaken versteht sich laut der Medienmitteilung als regionales Zentrum für Kunst und Kultur und biete seit seiner Eröffnung im Juni 2009 ein Angebot auf hohem Niveau: «Mit dazu gehören auch spannende Angebote an Schulen, eine gute Zusammenarbeit mit anderen Kulturanbieter und ein enger Bezug zur Region. Das Kunsthaus Interlaken dient zudem als wichtige Ergänzung zum touristischen Angebot und als Zuhause für die reiche, gepflegte Kultur im östlichen Berner Oberland.» – Die Sommerausstellung zum Brienzersee ist noch bis 22. August 2010 zu sehen. |