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Samstag 7. August 2010
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Seinen Traum, den Jungfrau-Marathon zu laufen, wird Christoph Kunz nie verwirklichen können. Ein erfolgreicher Spitzensportler zu werden, hat er erreicht. (Bild zvg)

Olympiasieger freut sich auf den Jungfrau-Marathon

Der querschnittgelähmte 28jährige Berner Oberländer Olympiasieger Christoph Kunz aus Reichenbach nimmt zum zweiten Mal am Pararace des Jungf rau-Marathons (10./11. September 2010) teil. Dank seiner Sportlichkeit kann er den Alltag im Rollstuhl besser bewältigen.

pd/bns. Christoph Kunz träumte als junger Mann davon, den Jungfrau-Marathon zu laufen. Er besuchte die Talentklasse des Gymnasiums Hofwil und trainierte, um Spitzensportler im Laufen zu werden. Heute ist Christoph Kunz querschnittgelähmt, auf den Rollstuhl angewiesen. Am Jungfrau-Marathon wird der 28-jährige Berner Oberländer dennoch starten. Zwar wird er nicht von Interlaken auf die Kleine Scheidegg laufen können, doch wird er am zweiten Pararace in der Kategorie Handbike um einen Podestplatz kämpfen. Christoph Kunz: «Ich freue mich auf die Stimmung und die vielen Leute am Jungfrau-Marathon. Es ist eine gute Gelegenheit, den Behindertensport zu präsentieren.»

Beine fühlten sich seltsam an
Der Unfall geschah laut einem Interview gegenüber den Jungfraubahnen im Juni 2000. Der damals 18jährige Christoph Kunz besuchte einen Motorradkurs in Thun und fuhr danach mit seiner 125er Maschine und dem L-Schild Richtung Interlaken. Dort sollte er pünktlich erscheinen, um seine Jungschargruppe zu leiten. Er war spät dran, er gab Gas. In einer Linkskurve in der Beatenbucht touchierte sein Motorrad den Randstein. Er stürze auf den Rücken, blieb liegen. Im ersten Moment dachte Christoph Kunz, er könne gleich aufstehen und weiterfahren. Seine Beine fühlten sich aber seltsam an und er realisierte, was los ist. Velofahrer eilten herbei und schlugen Alarm.

Im Rehabilitationszentrum in Nottwil lernte Christoph Kunz, sich auf den Alltag im Rollstuhl einzustellen: «Am Anfang war ich am Boden zerstört. Ich hatte keine Perspektiven mehr.» Täglich besuchten ihn Verwandte und Freunde. Als Sportler hat er ein gutes Körpergefühl und viel Kraft, das hilft ihm, den Alltag besser zu bewältigen: «Ich habe mich sehr schnell mit der neuen Situation abgefunden und vorwärts geschaut.» Nach der Rehabilitation kehrte er zurück in seine Klasse und absolvierte die Matura. Heute arbeitet er zu 70 Prozent bei der Spar- und Leihkasse in Frutigen.

Gold und Silber in Vancouver
Christoph Kunz hat nach seinem Unfall nie daran gedacht, den Sport aufzugeben. Im Sommer schwitzt er fast täglich im Fitnessraum oder fährt mit dem Handbike durch die Gegend. Seine Paradedisziplin übt er aber im Winter aus: Bei den Paralympics in Vancouver 2010 gewann Christoph Kunz auf dem Monoski Gold und Silber. Seither hängen im Kandertal Plakate, die ihn strahlend mit den beiden Medaillen zeigen: «Ab und zu sprechen mich Leute auf der Strasse an und gratulieren mir. Das ist ein schönes Gefühl.» m letzten Pararace des Jungfrau-Marathons ist Christoph Kunz auf den vierten Rang gefahren. Schafft er in dieses Jahr den Sprung aufs Podest? «Das kommt sehr auf die Konkurrenz an», sagt Kunz.

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