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Mittwoch 15. Dezember 2010
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Polizeiaktion auf dem Brünig: Kokain im Verkaufswert von zirka 18 000 Franken

Bei der Razzia im sogenannten Sachabgabezentrum am Dienstag auf dem Brünigpass sind unter anderem Kokain im Verkaufswert von zirka 18 000 Franken, Streckmittel und mehrere tausend Franken sichergestellt worden. Sechs Personen, die dem Migrationsdienst des Kantons Bern zugeführt und in Ausschaffungshaft versetzt wurden, hatten gegen das Betäubungsmittelgesetz verstossen.

pkb. Die Kantonspolizei weist laut einer Medienmitteilung Vorwürfe die von einem «Bleiberechtkollektiv Bern» geübten Kritik am Polizeieinsatz mit eine grossangelegte Kontrolle – siehe auch Razzia im Casa Alpina auf dem Brünigpass vom Dienstag 14. Dezember 2010 – entschieden zurück: «Aufgrund von verschiedenen Hinweisen und eigenen Ermittlungen musste davon ausgegangen werden, dass ein Teil der dort anwesenden Bewohner im Handel mit Betäubungsmitteln aktiv ist. In den letzten Monaten sind in der Casa Alpina bereits mehrmals Betäubungsmittel sichergestellt worden.» Die polizeiliche Aktion startete nach Angaben der Kantonspolizei am Dienstagmorgen kurz nach acht Uhr. Es seien mehrere Dutzend Mitarbeitende aus verschiedenen Spezialdiensten im Einsatz gewesen, um einerseits den Einsatz und andererseits die damit verbundene Bearbeitung der Dossiers möglichst rasch durchführen zu können: «Das Dispositiv ist vergleichbar mit anderen koordinierten Aktionen gegen den Drogenhandel. Da aufgrund der Lagebeurteilung nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich Personen der Anhaltung entziehen würden, kamen auch Angehörige der Sondereinheit Enzian zum Einsatz, welche speziell für solche Aufgaben geschult sind. Damit wurde die Sicherheit sowohl der Einsatzkräfte als auch der Bewohner gewährleistet.»

Zu Beginn der Aktion wurden laut der Medienmitteilung allen Männern Handschellen angelegt. In einer ersten Phase sei ihnen vorübergehend die Sicht mit einer Schlafmaske verdeckt worden: «Diese wurde aber anschliessend wieder abgenommen. Während der Hausdurchsuchung und der Personenkontrolle wurden die Anwesenden angewiesen, sich auf die vorhandenen Sitzgelegenheiten zu setzen. Mehrmals kam es auch zu Etagen- oder Zimmerwechseln, die Aussage, es habe sich niemand bewegen dürfen, ist falsch. Auf Anfrage wurde den Anwesenden Wasser verteilt. Der Gang zur Toilette war erlaubt, hingegen war das Rauchen untersagt.»

Die Kantonspolizei Bern sei sich bewusst, dass die Aktion für alle Anwesenden eine Belastung darstellte, verlautet im weiteren: «Die Bewohner haben sich aber generell kooperativ gezeigt und sich nicht gegen das Vorgehen der Polizei gewehrt. Der Zentrumsleiter sowie die Betreuer waren während der Aktion vor Ort.» Ziel war nach Angaben des Untersuchungsrichteramtes IV Berner Oberland und der Kantonspolizei die öffentliche Sicherheit wieder herzustellen. «Festzuhalten ist zudem, dass unter anderem Kokain im Verkaufswert von zirka 18 000 Franken, Streckmittel und mehrere tausend Franken sichergestellt wurden. Die sechs Personen, die dem Migrationsdienst des Kantons Bern zugeführt und in Ausschaffungshaft versetzt wurden, hatten gegen das Betäubungsmittelgesetz verstossen.»

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