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Freitag 10. Dezember 2010
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Vor Gewässersanierung im Grimselgebiet

Die Umweltverbände begrüssen eine vom Kanton Bern vorgestellte Sanierungsverfügung für das Grimselgebiet. Die Gewässersanierung soll bei einer minimalen Einbusse an Stromproduktion die stark genutzten Hauptgewässer im Oberhasli für Natur und Tourismus wesentlich aufwerten.

pd/bns. Wasserentnahmen zur Stromproduktion, welchen vor Inkrafttreten des Gewässerschutzgesetzes im Jahr 1991 die Konzession erteilt worden sei, müssten bis 2012 saniert werden, wird in der Medienmitteilung erinnert: «So steht es im Gewässerschutzgesetz, das 1991 von zwei Dritteln des Stimmvolkes angenommen worden sei. Der Kanton Bern lege nun die gesetzlich vorgeschriebene Sanierungsverfügung für die genutzten Gewässer im Oberhasli vor: «Im Laufe des Begleitgruppen-Prozesses zu den KWO-plus-Projekten, den der Kanton Bern einberufen und geleitet hat, bereiteten der Kanton Bern, die Kraftwerke Oberhasli AG, Vertreter der Region Oberhasli, die Fischerei- und Umweltverbände auch die nun vorliegende Sanierungsverfügung vor. Sowohl die nationalen als auch die regionalen Umweltverbände verzichten auf Einsprache und stellen sich hinter das austarierte Verhandlungsresultat.»

Die Umweltverbände haben laut der im Namen von Pro Natura, WWF, Greenpeace Schweiz, Grimselverein, Schweizerische Energiestiftung, Schweizerische Greina-Stiftung und Rheinaubund verbreiteten Medienmitteilung «intensiv an diesem erfreulichen Ergebnis mitgewirkt». Die Verfügung sei in der Begleitgruppe zu den KWO-plus-Projekten vorbereitet worden, in der der Kanton, die Kraftwerke Oberhasli AG (KWO), die Region Oberhasli, die Fischereiverbände und die Umweltorganisationen vertreten seien.

«Mit minimaler Einbusse an Strom ein Maximum an Ökologie»
Die Sanierung der Wasserentnahmen im Grimselgebiet sei für die Umwelt wie für die Wirtschaft ein Gewinn, verlautet im weiteren: Mit einer minimalen Einbusse an Stromproduktion werde viel für die Ökologie der Gewässer erreicht. Bis heute seien praktisch alle Bäche durch die Wasserkraftnutzung an der Grimsel phasenweise trockengelegt: «Mit der Sanierung werden ab 2012 elf von den Kraftwerken Oberhasli genutzten Bächen wieder Wasser führen.» Damit sollen die Hauptgewässer im Oberhasli wieder zu einigermassen naturnahen Lebensräumen und damit zu Fischgewässern werden. Von der Sanierung seien die Fassungen Räterichsboden, Handeck, Grubenbach, Wenden, Stein, Fuhren, Hopflauenen, Engstlenbach, Engstlensee, Leimboden und Mattenalp betroffen.

Ökologische Ziele
In der Verfügung würden als Novum die ökologischen Ziele für die Sanierung der betroffenen Gewässerabschnitte definiert. Sollten die Ziele mit den vereinbarten Mindestwassermengen nicht erreicht werden, müssten diese nachträglich erhöht werden. Der Grimselverein sei überzeugt, dass mit dieser Verfügung eine solide Ausgangslage geschaffen wurde, um eine sinnvolle Sanierung der Gewässer im Oberhasli erreichen zu können: «Insbesondere die Nachbesserungspflicht bei Nichterreichen der ökologischen Sanierungsziele ist ein gutes Signal für die Fliessgewässer im Oberhasli.» Die Umweltverbände führen in ihrer Medienmitteilung aus, dass das Ja zur Sanierungsverfügung «keine Zustimmung zu den neu zu konzedierenden Projekten Tandem (Handeck, Innertkirchen), Grimsel 3 und Staumauererhöhung vorwegnimmt». Zu diesen Projekten wollten sich die Organisationen äussern, wenn die Projekte aufgelegt seien.

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