Kultur- und Kongresszentrum Thun: Vertrag unterzeichnet
Für das künftige Kultur- und Kongresszentrum Thun (KK Thun) ist heute Dienstag im Thuner Rathaus der Betriebs- und Nutzungsvertrag unterzeichnet worden.
Nach der Unterzeichnung des Vertrags vor dem Thuner Rathaus. Von links nach rechts: Stadtpräsident Hans-Ueli von Allmen; Caroline Wenger, Eclipse SA; Martin Dummermuth, Transfair; Laurent Sandoz, Eclipse SA; Marianne Flubacher, stellvertretende Leiterin der Kulturabteilung der Stadt Thun; Rolf Glauser, Geschäftsführer Transfair und Verwaltungsratspräsident der KK Thun AG; Marius Mauron, Ratssekretär des Gemeinderates der Stadt Thun. (Bild zvg)
pd/bns. Für die unlängst gegründete Betriebsgesellschaft KK Thun AG unterschrieben laut einer Medienmitteilung Verwaltungsratspräsident Rolf Glauser sowie Laurent Sandoz, stadtseitig zeichneten Stadtpräsident Hans-Ueli von Allmen und Marius Mauron, Ratssekretär des Gemeinderates. An der kleinen Feier anwesend waren auch Caro Wenger, die zusammen mit Laurent Sandoz die auf Event-Technik spezialisierten Eclipse SA vertrat, Martin Dummermuth von der Thuner Sozialfirma Transfair und Marianne Flubacher, stellvertretende Leiterin der städtischen Kulturabteilung: «Die beiden Unternehmen gründeten die KK Thun AG und werden für den professionellen Betrieb und die Vermarktung des Kultur- und Kongresszentrum Thun verantwortlich sein.» Die Transfair, die bereits für das Catering im Schadausaal verantwortlich gewesen sei, beschäftige in Thun über 200 Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung. Geschäftsführer ist laut der Medienmitteilung Rolf Glauser: «Auch die Eclipse SA ist mit Thun vertraut: Sie schuf sich bei Grossanlässen wie der Schweizerischen Künstlerbörse und der Kulturnacht einen Namen.»
Zurzeit sei das Kultur- und Kongresszentrum Thun – eine Erweiterung des Schadausaals mit einem zweiten Saal und einem vergrösserten Foyer – noch im Bau, wird in der Medienmitteilung erinnert. Eröffnet werde es im Mai 2011: «Die neue Betriebsgesellschaft soll Kongresse und Kulturevents ins Kultur- und Kongresszentrum Thun holen, umfassende Dienstleistungen für Veranstalter und Publikum erbringen und ein gutes Gastronomieangebot sicher stellen. Lokale und regionale Kulturveranstalter werden von speziellen Tarifen profitieren können.» Zur Deckung der ungedeckten Kosten dieser Anlässe erhalte die KK Thun AG von der Stadt eine Abgeltung von jährlich rund 350 000 Franken. Die Stadt werde im Verwaltungrat der KK Thun AG vertreten sein und strategisch mitreden können. Entsprechende Beschlüsse habe das Thuner Stadtparlament Anfang November letzten Jahres gefasst. |