Lauterbrunnen: Von Lawine verschütteter Skitourenfahrer gestorben
Ein beim Aufstieg in Richtung Lobhörner (Gemeinde Lauterbrunnen) am Donnerstagvormittag von einer Lawine mitgerissener und verschütteter Skitourenfahrer ist schwer verletzt ins Spital geflogen worden, wo er kurze Zeit später starb.
pkb/bns. Am Donnerstag 4. Februar 2010 kurz vor elf Uhr, war laut einer Medienmitteilung ein Skitourenfahrer von der Alp Suls im Aufstieg in Richtung Lobhörner: «Als sich der Mann, der allein unterwegs war, in einem Nordwesthang befand, löste er eine Lawine aus, wurde von dieser rund 200 Meter weit mitgerissen und verschüttet. Ein anderer Tourenfahrer, der aus Distanz den Lawinenniedergang beobachtet hatte, konnte die Rettungskräfte alarmieren.»
Die Bergspezialisten der Rettungsstation Lauterbrunnen konnten nach Angaben des Untersuchungsrichteramtes IV Berner Oberland und der Kantonspolizei den verschütteten Mann dank einem Lawinensuchgerät rasch orten und bergen: «Er hatte sich rund ein Meter unter der Oberfläche befunden. Unverzüglich nahmen zuerst die Rettungskräfte, dann eine Ärztin, die Reanimation vor, bevor der Tourenfahrer in kritischem Zustand mit einem Helikopter der Air-Glaciers ins Spital überflogen wurde.» Dort starb der Mann laut der Medienmitteilung kurz nach der Einlieferung: «Die Identifikation des Todesopfers ist noch nicht erfolgt.» |