Mehrere Skitourenfahrer von Lawinen verschüttet
Bei drei Lawinenniedergängen sind am Wochenende im Berner Oberland mehrere Tourenskifahrer verschüttet worden. Die Verschütteten konnten sich entweder selber aus den Schneemassen befreien oder wurden rasch geborgen. Die Rettungsflugwacht flog zwei Personen zur Kontrolle ins Spital. Skipisten waren von den Lawinenniedergängen nicht betroffen.
pkb/bns. Am Samstag 6. Februar 2010 verschüttete laut einer Medienmitteilung um zirka 14.30 Uhr eine Lawine am Gehrihorn (Gemeinde Frutigen) einen Skifahrer aus einer Skitourengruppe: «Die Gruppe war in Richtung Chüeboden unterwegs, als sie die Lawine auslöste. Der Verschüttete konnte nach wenigen Minuten von seinen Kollegen ausgegraben werden. Die Rettungsflugwacht führte ihn zur Kontrolle ins Spital.»
Fast zur gleichen Zeit verschüttete nach Angaben der Kantonspolizei eine Lawine im Rosenlaui (Gemeinde Meiringen) eine Tourenfahrerin, welche allein unterwegs war: «Weil der Lawinenniedergang beobachtet wurde, konnte die Alarmierung der Rettungsflugwacht rasch ausgelöst werden. Die Frau wurde in ansprechbarem Zustand geborgen. Sie wurde zur Kontrolle ebenfalls ins Spital geflogen.»
Am Sonntag 7. Februar 2010 wurde um 12.30 Uhr eine Dreierggruppe Tourenskifahrer in der Bäreney (Gemeinde Beatenberg) von einer Lawine erfasst und verschüttet: «Zwei der Tourenfahrer konnten sich selber aus den Schneemassen befreien, die dritte Person wurde durch die Rettungsflugwacht geborgen. Die Verschütteten hatten Glück und erlitten keine Verletzungen.» |