LED – die öffentliche Beleuchtung der Zukunft?
Ist eine öffentliche Beleuchtung mit lichtemittierender Diode (LED) künftig ein Thema? Um dieser Frage nachzugehen, trafen sich kürzlich Vertreter aus den Gemeinden Interlaken, Matten und Unterseen, der Elektrizitätswerke Lauterbrunnen, Grindelwald und Reichenbach sowie der Industriellen Betriebe Interlaken.
pd/bns. Wann und in welcher Form die LED-Technik im Bereich der öffentlichen Beleuchtung zum Einsatz kommt, steht laut einer Medienmitteilung noch in den Sternen. Pilotprojekte in Interlaken und Grindelwald seien jedoch bereits realisiert. Die Entwicklung der LED verlaufe bis heute ungebremst: «Das weisskalte Licht, welches wir von LED-Taschenlampen kennen, ist längst nicht mehr Standard.» Sei es zur Beleuchtung einer Gemeindestrasse, einer Quartierstrasse oder eines Gehweges – für jeden Einsatzbereich stünden heute die richtigen Module bereit. Neben dem Farbspektrum der Lampen sei die Einsparung von Energie das wohl wichtigste Thema. So könnten bei der Beleuchtung einer Gemeindestrasse mit LED im Vergleich zu einer heute gebräuchlichen Lampe älterer Bauart (Natrium- und Quecksilberdampflampen) bis zu 50 Prozent des Energiebedarfes eingespart werden. Auch biete die neue Technik die Möglichkeit, Licht gezielt und fast streuungsfrei dorthin zu bringen, wo es benötigt werde: «Dies hat allerdings auch seinen Preis: Eine LED-Strassenlampe kostet in der Anschaffung fast das Doppelte einer aktuellen Lampe.»
Seit gut zehn Jahren mache sich die LED in unserem Alltag breit, verlautet im weiteren: «Herkömmliche Glühmittel werden Schritt für Schritt von dieser energiesparenden Technik abgelöst. Auch im Bereich der öffentlichen Beleuchtung schreitet die Entwicklung rasant voran – Zeit also, sich auch über einen möglichen Ersatz der gängigen Strassen- und Platzbeleuchtung Gedanken zu machen.» |