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Berner Oberland News – 15. Jahrgang
Montag 22. Februar 2010
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Seit Mitte Oktober 2008 ist es zu zeitweiligen Unterbrüchen in der aktuellen Berichterstattung der Berner Oberland News gekommen. Der Grund: Die im Sommer 2006 transplantierte Lunge von Beo-News-Herausgeber Peter Schmid zeigt Abstossreaktionen und muss im Universitätsspital Zürich entsprechend therapiert werden.

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Grindelwald: Petition gegen Kleinwasserkraftwerk

Gegen das Projekt eines Kleinwasserkraftwerkes Bort in Grindelwald ist am Montagvormittag eine Petition mit 1667 Unterschriften bei der Gemeindeverwaltung eingereicht worden.

Übergabe der Petition vor der Gemeindeverwaltung. Von links nach rechts: Vorstandsmitglied des Vereins Toni Baumann, Direktor Grindelwald Tourismus, Vorstandsmitglied alt Nationalrat Hanspeter Seiler, Gemeindeschreiber Herbert Zurbrügg, Vereinspräsident Walter Steuri, Vorstandsmitglied Andreas Kaufmann, Hotelier, und Vorstandsmitglied Peter Egger, Präsident von Grindelwald Tourismus. (Bild zvg)

pd/bns. 1667 Einwohner und Gäste von Grindelwald bitten laut einer Medienmitteilung den Gemeinderat, «alle politischen und rechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen, um heute und in Zukunft zu verhindern, dass der Mühlebach und der Bachlägerwasserfall im Raum Bachläger–Bort (Bortsee) für die Produktion elektrischer Energie genutzt wird. Die nach Art. 21 der Gemeindeordnung verfasste Petition wurde von einer Delegation des Vereins Bachlägerwasserfall (rund 350 Vereinsmitglieder) bei der Gemeindeverwaltung eingereicht.

Argumente gegen das Kleinwasserkraftwerk
Der Vorstand des Vereins bittet den Gemeinderat in einem Begleitschreiben, die nachfolgenden wesentlichsten Argumente für die Petition in seine Beurteilung einzubeziehen:
–  Naturschönheiten wie der Mühlebach und der Bachlägerwasserfall sind wichtige Teile des Tourismuskapitals; in Grindelwald stammt bekanntlich über 90 Prozent des Einkommens direkt oder indirekt aus dem Tourismus. Dieses Kapital darf nicht ohne wirkliche Not geschmälert werden.
–  Bei der Interessenabwägung sind die Bedürfnisse der Tourismuswirtschaft denn auch höher zu gewichten als die Bedürfnisse der Energiewirtschaft.
–  Oberhalb des Wasserfalls fliesst das Gewässer durch eine Moorlandschaft von nationaler Bedeutung und am Rande des durch das Projekt direkt betroffenen Wasserlaufs befindet sich eine praktisch unberührte Naturlandschaft mit einem kommunalen Schutzgebiet (Beschluss Gemeindeversammlung vom 19. Juni 2009). Diese Schutzmassnahmen haben für die betroffenen Gebiete vorrangige Bedeutung.
–  Nach gegenseitigem Anhören der Argumente der Projektverantwortlichen und derjenigen des Vereinsvorstandes haben sich die Vorstände von Grindelwald Tourismus und des Hoteliervereins Grindelwald je einstimmig gegen das Projekt ausgesprochen.
–  Die dem Vereinsvorstand teilweise bekannten Messungen sowie dessen Beobachtungen im trockenen Sommer 2009 zeigen auf, dass unter Berücksichtigung der in der Information der Elektrizitätswerk Grindelwald AG (EWG) angegebenen Restwassermengen (75 Liter in der Sekunde im Sommer beziehungsweise 50 Liter in der Sekunde im Winter) nur während viereinhalb Monaten (April bis Mitte August) Energie produziert werden könnte: Strom könnte hier also nur in einer Zeit produziert werden, in der eine sehr geringe Nachfrage nach Bandenergie besteht (Sommermonate und hier anteilsmässig Nachtstrom).
–  Der Gesetzgeber verlangt bei Konzessionserneuerungen und bei Sanierungen bestehender Kraftwerke höhere Restwassermengen. Damit geht wertvolle saubere Energie verloren. Gleichzeitig soll neue Energie gewonnen werden, indem man bisher unberührte Gewässer in prächtigen Naturlandschaften einer Nutzung zuführt. Diese Politik ist unverständlich und kaum begründbar.

Einvernehmliche Lösung gesucht
Am 27. Januar 2010 habe der Vorstand des Vereins zusammen mit Vertretern der BKW-Gruppe eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet, nach welcher der Vereinsvorstand die Bestrebungen der BKW-Gruppe anerkenne, auch in der Gemeinde Grindelwald wenn möglich Produktionsanlagen im Bereich der erneuerbaren Energien zu realisieren. Andrerseits anerkenne die BKW-Gruppe die Bestrebungen des Vereins zum Schutz des Bachlägerwasserfalls. In dieser Erklärung werde das gemeinsame Ziel angestrebt, bis Mitte 2010 eine einvernehmliche Lösung zu finden. Im hiefür vorgesehenen Dreierausschuss arbeite neben einem Vertreter der Sol-E Suisse AG (BKW-Gruppe) und des Vereins auch ein Vertreter des Gemeinderates Grindelwald mit: «Der Vereinsvorstand dankt der BKW-Gruppe, dass sie mit dem Vorschlag für dieses Vorgehen zu einer wesentlichen Entkrampfung der Situation beigetragen hat.»

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