Ringgenberg: Schon fünf Alterswohnungen vermietet
In einer ersten Interessengruppe, die sich bei der Bedarfsumfrage verbindlich für eine Wohnung im Neubauprojekt für zehn Alterswohnungen und eine Demenzwohngruppe in Ringgenberg angemeldet hat, konnten fünf Alterswohnungen vergeben werden.
Nach einem witterungsbedingten Unterbruch sind die Bauarbeiten wieder aufgenommen worden. (Bild Dora Schmid-Zürcher)
pd/bns. Im Moment sind also nur noch fünf Wohnungen frei. In einem zweiten Schritt werden in den nächsten Tagen alle Interessenten angeschrieben, die sich bei der Bedarfsumfrage gemeldet haben. Weitere Interessenten können sich bei der Gemeindeschreberei Ringgenberg melden. Die noch nicht vermieteten fünf Wohnungen werden nach Eingang der festen Reservationen vergeben.
Positiver Beschwerdeentscheid für die Gemeinde
In einer Bausache betreffend die Nutzung der Uferschutzzone hat der Gemeinderat als Baupolizeibehörde eine Bewirtschaftungsbeschränkung verfügt. Das mehrtägige Aufstellen von Gerätschaften wie Sonnenschirmen, Tischen und Sitzgelegenheiten wurde verboten. Nun hat die kantonale Baudirektion eine gegen diese Nutzungsbeschränkungen eingereichte Beschwerde abgewiesen und den Entscheid des Gemeinderates Ringgenberg damit bestätigt.
Gemeindeschreiber Peter Riesen, Ringgenberg
Der Entscheid kann nun allerdings noch an das Verwaltungsgericht weitergezogen werden. Sofern der Entscheid der Baudirektion in Rechtskraft erwächst, haben die anderen Eigentümer der im Osten der Gemeinde gelegenen Überbauung mit gleichen Nutzungsbeschränkungsverfügungen zu rechnen.
Arbeitsgruppe Tempo-30-Zonen eingesetzt
Ausgelöst durch verschiedene Begehren um Errichtung von Tempo-30-Zonen in der Gemeinde Ringgenberg-Goldswil, wurde ein Arbeitsausschuss mit der generellen Überprüfung von Geschwindigkeitsbeschränkungen auf den Gemeindestrassen eingesetzt. Dem Arbeitsausschuss gehören an: Walter Schmocker als Präsident, Karin Frutiger als Sekretärin und Kaspar Abegglen, Stefan Scheller, Hansueli Heimberg, Urs Flück und Elisabeth Züllig als Mitglieder. Als erstes wird der Arbeitsausschuss mit den zuständigen kantonalen Behörden Kontakt aufnehmen und die Machbarkeit von Tempobeschränkungen vor Ort abklären.
Mehrzweckhalle Mösli
Die Einwohnergemeinde Ringgenberg nimmt einen zweiten Anlauf für den Bau einer Mehrzweckhalle westlich der Schulanlagen, auf Terrain der Burgergemeinde. Die Burgerversammlung hat Mitte Dezember die erforderliche Landabtretung gutgeheissen, das heisst, einem Abtausch des Landes im Mösli mit einer der Einwohnergemeinde gehörenden Landparzelle an der Hagenstrasse zugestimmt. Es versteht sich von selbst, dass der Tausch erst bei Realisierung des Projektes vollzogen wird.
Sicherheitsholzerei oberhalb dem «Goldswiler»
Am «Goldswilstutz», im Abschnitt zwischen der Gemeindegrenze Interlaken/Ringgenberg und der «Schönegg-Kurve», müssen dringend zur Verbesserung des Steinschlagschutzes grosse Bäume gefällt und der Wald generell verjüngt werden. Holzerei und Strassenwachen verursachen einen Kostenaufwand um die 130 000 Franken. Die Kosten sind vom Staat und der Gemeinde zu tragen. Der Anteil der Gemeinde Ringgenberg beträgt um 16 000 Franken und wurde als dringende Notmassnahme (ausserhalb des Voranschlages 2010) durch den Gemeinderat bewilligt. Mit den Arbeiten wird in diesen Tagen begonnen. Es muss mit Verkehrserschwernissen gerechnet rechnen. Arbeitsvergebungen
Es konnten die folgenden Arbeiten vergeben werden: Änderungen im ehemaligen Singsaal im Schulhaus an von Allmen AG, Ringgenberg. – Versetzen der neuen Betonplatten auf dem Gehweg der Eisenbahnbrücke an Nufer Anderegg Bau AG. – Ingenieurarbeiten für die neue Wasserverbindungsleitung Gstyg–Schöpfli an die Michel und Gerber Ingenieurbüro GmbH. – Amtliche Vermessung, Los fünf, an Ingenieurbüro Wyss und Früh AG, Unterseen. |