Neue Strategie der Volkswirtschaft Berner Oberland
Das Jahr 2009 stand für die Geschäftsleitung der Volkswirtschaft Berner Oberland unter dem Zeichen der Erarbeitung einer im November 2009 verabschiedeten neuen Strategie.
pd/bns. Als Grundlage wurde laut einer Medienmitteilung im Leitbild die Zielrichtung der Organisation wie folgt definiert: «Der Verein ‹Volkswirtschaft Berner Oberland» ist eine Dienstleistungsorganisation, die das Berner Oberland auf der politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Ebene stärken und weiterentwickeln will.» In der Strategie seien die folgenden wesentlichen Eckpunkte festgehalten worden:
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Als einzige gesamtoberländische Lobbying-Organisation für Wirtschaft und Gesellschaft suche die Volkswirtschaft Berner Oberland aktiv die Kontakte zu Politik und Verwaltung, um die Region gegenüber allen relevanten kantonalen und nationalen Stellen als gesunde Wirtschafts- und Tourismusregion und als attraktive Wohnregion zu positionieren. |
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Die Volkswirtschaft Berner Oberland setze sich dafür ein, dass die Stärken des Berner Oberlandes vermehrt wahrgenommen und gepflegt würden. Das «Berner-Oberland-Denken» soll vor dem «Talschaftsdenken» kommen. |
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Die Mitglieder seien die wichtigsten Stützen des Vereins und sollen für den Mitgliederbeitrag einen Gegenwert erhalten. |
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Die nachhaltige Finanzierung sichere eine professionelle Geschäftsstelle als Kompetenzzentrum für Wirtschafts- und Regionalentwicklungsfragen im Berner Oberland, welche nach betriebswirtschaftlichen Kriterien in einer schlanken und effizienten Organisation geführt wird. |
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Eine nachhaltige Finanzierung sichere eine professionelle Geschäftsstelle als Kompetenzzentrum für Wirtschafts- und Regionalentwicklungsfragen im Berner Oberland, welche nach betriebswirtschaftlichen Kriterien in einer schlanken und effizienten Organisation geführt wird. |
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Durch Standortförderung schaffe die Volkswirtschaft Berner Oberland «optimale Voraussetzungen für die Wirtschaft und positioniere die Region mit gezielter, systematischer und aktiver Medienarbeit als attraktiven Wirtschafts- und Lebensraum». |
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Als Grundlagen für das Standortmarketing würden die Marke Berner Oberland und die Kommunikationsplattform www.berneroberland.ch eingesetzt. |
Für die Bereiche Wirtschaft, Bildung, Kultur und Dienstleistungen wurden laut der Medienmitteilung einzelne Strategiesätze aufgestellt. Um die gesetzten Ziele zu erreichen, sollen nun im laufenden Jahr zu allen Bereichen entsprechende Massnahmen erarbeitet und umgesetzt werden.
Die Kommunikation und die Standortförderung wird in der Medienmitteilung als ein zentrales Element bezeichnet, um die gesetzten Ziele auch zukünftig zu erreichen und die Ausstrahlung des Berner Oberlandes gegen innen und aussen zu verbessern. Zur Verstärkung des Teams nehme Valérie Burnier am 1. März 2010 als Kommunikationsverantwortliche ihre Tätigkeit aufnehmen wird. Valérie Burnier kennt das Berner Oberland und hat in ihrem langjährigen Engagement bei der Victoria-Jungfrau-Gruppe wertvolle Erfahrungen im Bereich der Wirtschaftskommunikation sammeln können. Die Geschäftsleitung der Volkswirtschaft Berner Oberland habe an der ersten Sitzung im Jahr 2010 die Umsetzung der Jahresziele 2009 beurteilt und die Anstellung der neuen Kommunikationsverantwortlichen zur Kenntnis genommen.
Die Geschäftsleitung der Volkswirtschaft Berner Oberland habe unter anderem eine intensive Diskussion zum Thema Erstwohnungsanteile (EWAP) geführt, verlautet im weiteren: «Für die Zukunft sollen Vorschriften definiert werden, welche transparent und für die Gemeinden umsetzbar sind. Die Neuregelung betrifft hauptsächlich Gemeinden im Berner Oberland. Deshalb verlangt die Volkswirtschaft Berner Oberland, dass die Region in der eingesetzten Arbeitsgruppe massgeblich mitarbeiten kann.» |