| Thun: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Wiederum bietet der schulärztliche Dienst der Stadt Thun allen Achtklässlerinnen eine freiwillige, unentgeltliche Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs an. Die Impfung vermindert das Risiko, in späteren Jahren zu erkranken. Die Impfaktion beginnt im Frühling 2010. Innerhalb von sechs Monaten erhalten die Mädchen drei Impfdosen.
pd/bns. Die Kosten werden laut einer Medienmitteilung durch den Kanton ohne Selbstbehalt übernommen. Das Amt für Bildung der Stadt Thun empfiehlt eine vorgängige individuelle Beratung beim Hausarzt: «Das Risiko von Frauen, im späteren Alter an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken, kann durch eine Impfung gegen humane Papillomaviren (HPV) reduziert werden.» Nicht alle Hausärzte böten diese Impfung in ihrer Praxis an. Deshalb springe der schulärztliche Dienst der Stadt Thun wiederum wie bereits letztes Jahr in die Lücke und biete allen Achtklässlerinnen an, sich freiwillig impfen zu lassen. Die Achtklässlerinnen haben zwei Möglichkeiten: Sie lassen sich bei ihrem Hausarzt individuell beraten und bei einem positiven Entscheid auch impfen. Die Alternative: Die Achtklässlerinnen melden sich für die kostenlose Impfung durch die Schulärzte an.
Das Amt für Bildung und Sport empfiehlt Schülerinnen und Eltern, sich zunächst beim Haus-, Kinder- oder Frauenarzt zu erkundigen, ob die Impfung gemäss kantonalen Richtlinien und damit unentgeltlich durchgeführt werden kann. Falls nicht, können die Eltern ihre Töchter für die Impfung durch den zuständigen Schularzt anmelden.
Der schulärztliche Dienst sei kürzlich mit einem Elternbrief an die vier Oberstufenschulen der Stadt Thun gelangt und habe darin über das freiwillige Impfangebot gegen HPV orientiert, wird in der Medienmitteilung erinnert: «Angefügt war auch ein Anmeldetalon. Zusätzlich wird zum Thema HPV und Gesundheitsvorsorge eine Informationsveranstaltung durch den schulärztlichen Dienst in den 8. Klassen angeboten.» |