Zum fünften Mal in Folge weniger Arbeitslose
Die Zahl der Arbeitslosen im Kanton Bern ist im Juni 2010 um 673 auf 13 496 zurückgegangen (Schweiz –6601 auf 144 473 Personen). Die Arbeitslosenquote sank im Kanton Bern dadurch von 2,7 auf 2,6 Prozent (Schweiz: von 3,8 auf 3,7 Prozent). Die Zahl der Stellensuchenden verringerte sich um 650 auf 20 313. 159 Gesuche zur Kurzarbeit, vorwiegend aus der Industrie, betrafen 2815 Mitarbeiter gegenüber 2034 Beschäftigten im Mai.
kkb/bns. Im Juni 2010 fiel die Arbeitslosenzahl im Kanton Bern um 673 auf 13 496 Personen. Damit sank die Zahl der Arbeitslosen seit Januar 2010 um insgesamt 3570. Von der Abnahme konnten alle Gruppierungen profitieren. Die stärkste Abnahme verzeichnete die Altersgruppe der 25- bis 49jährigen (–482 auf 7921 Personen), gefolgt von den 15- bis 24jährigen (–104 auf 2126 Personen). Bei den über 50jährigen ging die Zahl um 87 auf 3449 zurück. Durch die Abschlüsse der beruflichen Bildung stieg die Jugendarbeitslosigkeit insgesamt leicht an (Schüler und Studenten +9 auf 190, Lehrlinge –2 auf 245 Personen).
Fast alle Branchen verzeichneten Rückgänge. Im besonderen das Gastgewerbe (–208 auf 1415 Personen), sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen mit dem Personalverleih (–110 auf 1255 Personen), der Maschinen- und Elektrosektor (–129 auf 1806 Personen) sowie das Baugewerbe (–96 auf 754 Personen) meldeten deutliche Abnahmen. Wegen des Auslaufens von befristeten Stellen stieg die Zahl der arbeitslosen Lehrer auf 440 (+21).
Bei den Männern sank die Zahl der gemeldeten Arbeitslosen um 499 (–6,2 Prozent) auf 7508, bei den Frauen ging sie um 174 (–2,8 Prozent) auf 5988 zurück. Mit 9066 Personen waren 309 Schweizer weniger arbeitslos als im Mai. Bei den Ausländern sank die Zahl um 364 auf 4430 Personen.
In neun von zehn Verwaltungskreisen sank die Arbeitslosigkeit. Die höchste Quote verzeichnete der Verwaltungskreis Biel mit 4,4 Prozent. Am niedrigsten war die Quote im Verwaltungskreis Obersimmental-Saanen mit 1,1 Prozent. Arbeitslosigkeit im Kanton Bern (Juni 2010 (PDF, 15 kB).
Von den 20 313 Stellensuchenden (–650 oder -3,1 Prozent) gingen 3520 Personen (+31) einer bezahlten Arbeit im Sinne eines Zwischenverdienstes nach. 920 Personen (–65) nahmen an einem Beschäftigungsprogramm teil und 421 (–41) aller Stellensuchenden absolvierten eine Weiterbildung beziehungsweise Umschulung, die länger als einen Monat dauerte. Gemessen am Total der Stellensuchenden waren 17,3 Prozent (Vormonat 16,6) in einem Zwischenverdienst. 4,5 Prozent (Vormonat 4,7) absolvierten ein Beschäftigungsprogramm und 2,1 Prozent (Vormonat 2,2) eine Weiterbildung. |