Ringgenberg: Aufrichtefeier für Alterswohnungen und Demenzwohngruppe
Gut acht Monate nach Baubeginn im vergangenen Herbst sind die Rohbauten von Alterswohnungen und einer Demenzwohngruppe für das Altersheim «Sunnsyta» in Ringgenberg fertiggestellt. Gestern Mittwochabend wurde Aufrichte gefeiert. Die Gemeinde Ringgenberg rechnet mit einer Bauzeit von zirka 18 Monaten, also mit einer Bauvollendung im Frühjahr 2011.
Die beiden Baukörper sind im Rohbau vollendet. (Bild Peter Schmid)
ds/bns. Erhard Nufer, Präsident des Bauausschusses, an der Aufrichtefeier: «Trotz eines strengen, harten Winters konnte der Zeitplan bis jetzt eingehalten werden.» Das sechs Millionen Franken teure Projekt sieht mit zwei Baukörpern einen Neubau mit zehn Zweizimmer-Alterswohnungen und einer Demenzwohngruppe für das Altersheim Sunnsyta mit acht Einzelzimmern und entsprechender Infrastruktur vor. Als Ersatz für den bisherigen Parkplatz soll unterhalb des Neubaus ein neuer Parkplatz für zwölf Personenwagen erstellt. Die beiden Gebäude mit Lift sollen nach Angaben von Heimleiter Ruedi Renfer drei unterschiedliche Zweizimmer-Wohnungstypen anbieten. Sämtliche Wohnungen seien nach Süden mit Blick auf den Brienzersee orientiert: «Sie sind behindertengerecht, vielfältig möblierbar und verfügen über einen wettergeschützten Balkon. Abstell- und Waschräume sind vorhanden. Zudem wird es den Wohnungsmietern möglich sein, bei Bedarf verschiedene Dienstleistungen des Altersheimes in Anspruch zu nehmen.»
Von links nacch rechts: Erhard Nufer, Präsident des Bauausschusses, Gemeinderätin Susanne Hartmann, Gemeindeverband Altersheim Sunnsyta, Nils von Allmen, von Allmen Architekten AG, Interlaken, und Andreas Wenger W2H Architekten, Bern-Liebefeld. (Bild Dora Schmid-Zürcher)
Das Altersheim Sunnsyta ist laut der Dokumentation der Heimleitung durch den Gemeindeverband der Gemeinden Bönigen, Iseltwald, Niederried, Oberried, Ringgenberg und Wilderswil erstellt worden. Seit der Eröffnung im Jahr 1984 habe die Pflegebedürftigkeit der Bewohner des Altersheims stetig zugenommen und heute fehle die für Betreuung von Demenzkranken notwendige Infrastruktur. Die Einwohnergemeinde Ringgenberg habe bisher über keine eigenen Alterswohnungen verfügt, besitze aber geeignetes Bauland. Stiftung, Gemeindeverband und Einwohnergemeinde Ringgenberg hatten sich laut der Mediendokumentation zur «Bauherrengemeinschaft Alterswohnungen Chappeli und Demenzwohngruppe» formiert, um gemeinsam den Neubau von Alterswohnungen und die Erweiterung des Altersheims durch eine Demenzwohngruppe zu realisieren: «Die Einwohnergemeinde Ringgenberg stellt die Parzelle 667 im Baurecht zur Verfügung. Die Stiftung hat ihrerseits beschlossen, das Stiftungskapital vollumfänglich für die Erstellung der Alterswohnungen einzusetzen. Alle sechs Verbandsgemeinden haben die notwendigen Kredite an den Gemeindeversammlungen beschlossen.»
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