Interlaken: Grund für Fischsterben nicht ermittelt
Warum Anfang letzter Woche 20 Koi-Karpfen im Weiher des japanischen Gartens eingegangen sind, hat nicht eindeutig ermittelt werden können: Bei den toten Fischen wurde eine Gesamtinfektion mit Keimen festgestellt, die in der Regel auftreten, wenn ein Organismus bereits anderweitig geschwächt ist.
pd/bns. Von der nationalen Fischuntersuchungsstelle am Institut für Tierpathologie an der Universität Bern konnte jedoch laut einer Medienmitteilung keine andere Ursache wie Bakterien, Parasiten oder Viren gefunden werden. Daher bleibe offen, was die Ausbreitung des Keims ermöglicht habe: «Damit lassen sich eine umweltbedingte Ursache, eine Vergiftung oder ein Zusammentreffen mehrerer Ursachen nicht ausschliessen. Die im Teich gemessenen Sauerstoffkonzentrationen lagen gemäss Bestätigung der Universität Bern selbst in den kritischen Morgenstunden deutlich über dem Mindestmass, das für Koi-Karpfen bei fünf Milligramm pro Liter liegt. Auch die gemessenen Wassertemperaturen lagen stets im für Kois grünen Bereich.»
Im Weiher des japanischen Gartens in Interlaken – siehe auch Interlaken: Tote Koi-Fische im Weiher des Japanischen Gartens vom Donnerstag 8. Juli 2010 – waren zwischen Dienstag und Mittwochmorgen 20 der zirka 70 Koi-Karpfen eingegangen. |