Frutigen: Tourismus-Geschäftsführer verabschiedet
Arthur Grossen, Geschäftsführer von Frutigen-Tourismus, geht Ende Juli in Pension und wurde vom Frutiger Gemeinderat verabschiedet. – Die Idee eines dreijährigen Versuchsbetriebs für einen Nachtbus «Moonliner» zwischen Adelboden und Spiez wird unterstützt. – Auf «Bring- und Holtage» wird künftig verzichtet.
pd/bns. An seiner Juli-Sitzung verabschiedete der Gemeinderat von Frutigen Arthur und Elsbeth Grossen-Heger. Während 38 Jahren war Arthur Grossen als Geschäftsführer von Frutigen-Tourismus und seit dem Jahr 1974 Sekretär des Vorstandes beziehungsweise im Jahr 1979 Geschäftsführer der Planungsregion Kandertal tätig. Seine Frau Elsbeth arbeitete ebenfalls während 23 Jahren bei Frutigen-Tourismus. Auf den 31. Juli 2010 gehen nun beide in Pension. Der Gemeinderat würdigte ihre langjährige, grosse Arbeit und dankte ihnen im Namen der Bevölkerung und der Behörde für ihr Engagement. Aus den Händen des Gemeinderatspräsidenten erhielten sie einen Früchtekorb. Arthur Grossen wird seine Dienste weiterhin der Planungsregion Kandertal zur Verfügung stellen.
Dreijähriger Versuchsbetrieb für «Moonliner»
Ende Juni erhielten die Gemeinden Adelboden, Frutigen, Reichenbach und Spiez eine Anfrage der Nachtliniengesellschaft c/o Bern-Mobil um Übernahme einer Defizitgarantie für den dreijährigen Versuchsbetrieb eines Nachtbusses «Moonliner» ab Dezember 2010 zwischen Adelboden und Spiez. Die maximale Defizitgarantie würde sich für Frutigen auf jährlich 10 600 Franken belaufen. Der Gemeinderat hat die Anfrage auf Antrag der Kommission Tiefbau, Verkehr und Wasserbau sowie der Finanzkommission positiv beantwortet, sofern auch die übrigen betroffenen Gemeinden grünes Licht dazu geben. Zum einen erhöht ein solches Angebot die Standortqualität des Tales, zum andern trägt sie zur Verbesserung der Verkehrssicherheit bei. Von den Betreibern werden detaillierte Frequenzzahlen verlangt.
Vorläufig kein «Bring- und Holtag» mehr
Der Gemeinderat hat auf Antrag der Kommission Umwelt und Betriebe beschlossen, vorläufig keine Bring- und Holaktionen mehr durchzuführen, da der diesjährige «Bring- und Holtag» vom 19. Mai von einigen Einwohnern als «Entrümpelungsaktion» missbraucht wurde. Am Schluss mussten über tausend Kilogramm Kehricht entsorgt werden. Von privater Seite wurde der Gemeinde im Herbst ein Flohmarkt in Aussicht gestellt. |