Heftige Gewitter im Kanton Bern
Heftige Gewitter sind am Samstag vor allem im Berner Oberland aber namentlich auch im Berner Jura und in der Region Emmental-Oberaargau niedergegangen. Auf dem Thunersee gerieten etliche Boote in Seenot. Von insgesamt 18 Besatzungsmitgliedern wurde niemand verletzt.
pkb/bns. Nach den Gewittern vom Samstag gingen laut einer Medienmitteilung bei der Kantonspolizei Bern zahlreiche Meldungen wegen Wassereinbrüchen ein: «Auf dem Thunersee gerieten zudem etliche Segelboote in Seenot und mussten von der Seepolizei geborgen werden. Verletzt wurde niemand.» Neun Boote mit insgesamt 18 Besatzungsmitgliedern mussten nach Angaben der Kantonspolizei durch die Seepolizei in Zusammenarbeit mit der Seerettung Thunersee geborgen werden. Ein nahezu gesunkenes Segelschiff sei in die Spiezer Bucht geschleppt und dort mit einem Hebekran gehoben worden. Bei einem weiteren Boot brach der Mast.
Am Samstag 3. Juli 2010 zwischen 13 und 20 gingen Uhr waren bei der Kantonspolizei Bern infolge der heftigen Gewitter gut 30 Meldungen wegen Wassereinbrüchen und umgestürzter Bäume eingegangen. Zahlreiche Keller und Einstellhallen mussten nach Polizeiangaben von den örtlichen Wehrdiensten ausgepumpt werden: «Betroffen waren vor allem der Berner Jura, die Region Emmental-Oberaargau und das Berner Oberland. |