Interlaken Tote Koi-Fische im Weiher des Japanischen Gartens
Im Weiher des japanischen Gartens in Interlaken sind zwischen Dienstag und Mittwochmorgen 20 der zirka 70 Koi-Karpfen eingegangen. Was zum Tod der wertvollen Tiere geführt hat, wird zurzeit in der Abteilung Fische am Tierspital der Universität Bern untersucht.
pd/bns. Am Betrieb und an der Wartung der Weiheranlage wurden laut einer Medienmitteilung in der letzten Zeit keine Änderungen vorgenommen. Auch sei das spezielle Koifutter verwendet worden, wie es seit Jahren verfüttert werde.
Der Nishikigoi (japanisch wörtlich «Brokatkarpfen», kurz auch Koi genannt, ist laut Wikipedia eine Zuchtform des Karpfens (Cyprinus carpio). Koi oder in Zusammensetzungen auch -goi sei einfach das japanische Wort für Karpfen allgemein. Es gebe Zuchtformen des Koi, die dem in Europa gezüchteten Spiegelkarpfen oder Zeilkarpfen in der Beschuppung glichen. Diese würden Doitsu (japanisch Doitsu = «Deutschland, deutsch») oder genauer Doitsugoi (deutscher Karpfen) genannt. Nach verschiedenen im Internet zirkulierenden Preisangaben sollen Koi-Fische je nach Grösse und Zuchtform für umgerechnet mehrere hundert Franken bis zu Tausenden von Franken gehandelt werden. |