Thun: Schlossberg soll zugänglich bleiben – weiterhin keine Details
Die Liegenschaften auf dem Thuner Schlossberg – mit Ausnahme des mittelalterlichen Donjons und des Schlosshofes – sollen neu genutzt und belebt werden, sei es touristisch, kulturell, sozial oder zum Wohnen.
pd/bns. Dafür hatten laut einer Medienmitteilung drei potentielle Partner bei der Stadt Thun Interesse angemeldet: «Alle unterbreiteten interessante und realisierbare Vorschläge. Der Gemeinderat favorisierte ein Projekt und führt mit dessen Urheber seit Ende 2009 Verhandlungen. Die beiden andern Interessenten kämen dann zum Zuge, wenn keine Einigung zustande käme.»
Die Verhandlungen der Stadt Thun mit einem Investor für die künftige Nutzung der Schlossberg-Liegenschaften gehen laut der Medienmitteilung in eine weitere Runde. In wesentlichen Fragen hätten noch Differenzen bestanden: «Diese konnten zwar an der jüngsten Verhandlungen von letzter Woche ausgeräumt werden, doch muss der Entwurf des Baurechtsvertrages überarbeitet und neu diskutiert werden.» Dabei sei aber klar und auch vom potentiellen Partner erwünscht, «dass der Schlossberg der Öffentlichkeit auch weiterhin zugänglich bleiben soll und gemeinsam mit der Stiftung Schlossmuseum Lösungen gesucht werden, wie deren Bedürfnisse in das Gesamtkonzept aufgenommen werden können». So lange der definitive Vertrag nicht unterschrieben sei, werden laut Medienmitteilung weiterhin keine Details bekannt gegeben werden. |