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Swiss Economic Forum zieht von Thun nach Interlaken

Das Swiss Economic Forum (SEF) wird in den nächsten drei Jahren statt wie bisher in Thun in Interlaken durchgeführt. Der Firmensitz bleibt in Thun. Der Gemeinderat der Stadt Thun reagiert «nach jahrelanger Unterstützung schwer enttäuscht» über den Wegzug des Swiss Economic Forums.

pd/bns. Das Swiss Economic Forum (SEF) hat sich laut einer Medienmitteilung «nach einer intensivenAnalyse bezüglich des Austragungsortes für die nächsten drei Jahre» für Interlaken entschieden. Der Entscheid sei den SEF-Gründern und -Geschäftsführern Stefan Linder und Peter Stähli schwer gefallen: «Das wichtigste Anliegen ist es, den Erfolg des SEF und den Standort im Kanton Bern nachhaltig zu sichern und so Vorteile für die ganze Region zu schaffen.»

Seit dem Jahr 1999 sei in Thun jeweils das Swiss Economic Forum im Schadausaal durchgeführt und das SEF in den vergangenen zwölf Jahren zur wichtigsten Veranstaltung der Schweiz für Wirtschaft und Unternehmertum aufgebaut worden, verlautet im weiteren: «Der Anlass wurde immer grösser und die Anforderungen an die Infrastruktur von Jahr zu Jahr anspruchsvoller. Damit das Swiss Economic Forum überhaupt in Thun durchgeführt werden konnte, investierte es jährlich rund 200 000 Franken in temporäre Bauten, Klimaanlagen, Sicherheit, Personentransporte und technische Infrastruktur. Mit dem Umbau des bestehenden Schadausaals wäre ein Teil dieser Kosten in Zukunft entfallen. Die Stadt Thun als Standortpartner unterstützte den Anlass mit jährlich 150 000 Franken und profitierte im Gegenzug von den vertraglich vereinbarten Gegenleistungen wie Teilnehmerkontingenten, Kommunikationsmassnahmen, Standortwerbung und Imagepflege bei einem interessanten Zielpublikum aus der ganzen Schweiz.» Die Partnerschaft habe es dem SEF ermöglicht, Thun als Durchführungsstandort in den vergangenen elf Jahren zu sichern und eine Abwanderung aus dem Berner Oberland zu verhindern.

Saalgrösse und Hotelkapazitäten ausschlaggebend
Vor dem Standortentscheid habe das SEF eine umfassende Analyse durchgeführt: «Dazu gehörten eine Teilnehmerbefragung, Hearings mit dem Advisory Board und den sechs langjährigen Hauptsponsoren sowie eine betriebswirtschaftliche Analyse.» Bei einer gesamtheitlichen Betrachtung aller Entscheidungsgrundlagen stünde Interlaken als Austragungsort im Vordergrund. Zwei wichtige Faktoren für den Entscheid hätten sich sowohl bei den Teilnehmern als auch bei den Sponsoren herauskristallisiert: «Die Hotelkapazitäten in der unmittelbaren Umgebung des Tagungsortes und das Sitzplatzangebot in den Hauptsälen.» Nach dem Umbau des Schadausaals in Thun seien im Hauptsaal 750 Sitzplätze verfügbar: Dies seien gegenüber dem Auditorium in Interlaken 500 Sitzplätze beziehungsweise 40 Prozent weniger.

«Obschon auch der neue Saal in Interlaken nicht perfekt ist, hat die detaillierte Auswertung der Rückmeldungen der Teilnehmer und der Hauptsponsoren klar aufgezeigt, dass der Standort Interlaken insgesamt bessere Rahmenbedingungen für einen nationalen Wirtschaftsanlass in dieser Grösse bietet», heisst es in der Medienmitteilung. Für den Anlass vor vier Wochen seien total 1080 Hotelzimmer gebucht worden, welche zu 80 Prozent in Interlaken hätten abgedeckt werden können: «Die kurzen Wege zu den Hotels, Parkplätzen und den zentralen Infrastrukturen wurde von den Gästen sehr geschätzt.»

CEO-Dialog bleibt in Thun
Im Rahmen des SEF finde jeweils ein exklusives Treffen von 120 Firmenchefs zusammen mit Vertretern aus der Politik und Wissenschaft statt, wird in der Medienmitteilung erinnert. Das Swiss Economic Forum habe sich entschieden, diese Veranstaltung nach wie vor in Thun, im Schloss Schadau, durchzuführen: «Die Infrastrukturen und das Ambiente sind dafür bestens geeignet.Firme nsitz und Climate Forum bleiben nach wie vor in Thun.» Die Zusammenarbeit mit dem Stadtpräsidenten, dem Gemeinde- und Stadtrat und den lokalen Behörden in Thun sei immer sehr gut gewesen: «Die Stadt Thun und das Swiss Economic Forum verbindet eine elfjährige gute und erfolgreiche Zusammenarbeit und Partnerschaft.»

Mit dem Standortentscheid wenden sich laut der Medienmitteilung Peter Stähli und Stefan Linder in keiner Art und Weise von Thun ab. Der Firmensitz des SEF verbleibe in Thun und die Partnerschaft werde in anderen Bereichen weitergeführt. Die nächste vom SEF organisiert Veranstaltung in Thun sei das 4. Nationale Climate Forum am 20. Oktober 2010. Das SEF werde sich in den kommenden Wochen auch mit der Geschäftsleitung des Kultur- und Kongresszentrums (KKT AG) über mögliche Synergien bei der Akquisition von Veranstaltungen und Kongressen für das neue KKT unterhalten.

Thuner Gemeinderat schwer enttäuscht
Der Entscheid des Swiss Economic Forums, den Top-Wirtschaftsanlass in den nächsten drei Jahren in Interlaken anstatt in Thun durchzuführen, enttäusche den Thuner Gemeinderat schwer, schreibt dieser seinerseits in einer Stellungnahme: «Elf Jahre lang hat die Stadt das SEF finanziell unterstützt, und zurzeit wird der Schadausaal für 24 Millionen Franken modernisiert und ausgebaut.» Das SEF sei ein wichtiger Auslöser dieses Ausbaus gewesen. Dass das SEF seinen Firmensitz und einen der Anlässe in Thun belasse und bei der Akquisition von Kongressen mit Thun zusammenarbeiten wolle, werde begrüsst.

Einstimmig habe sich der Thuner Stadtrat am 24. Juni hinter das SEF gestellt, indem er für weitere drei Jahre eine jährliche Unterstützung des Anlasses mit nationaler und internationaler Ausstrahlung beschlossen habe. Seit dem Jahr 1999 habe sich die Stadt finanziell und in der Form von Gratisdienstleistungen für die Durchführung des SEF in Thun engagierte. Auch sei das SEF einer der wichtigsten Gründe, dass der Schadausaal gegenwärtig zum Kongress- und Kulturzentrum Thun ausgebaut und modernisiert werde. Im Jahr 2007 hätten die Thuner Stimmberechtigten einem entsprechenden Kredit von 19 Millionen Franken deutlich zugestimmt, wird in der Medienmitteilung des Gemeinderates erinnert: «Erst kürzlich, am 2. Juni 2010, erhöhte der Stadtrat den Gesamtkredit auf 24 Millionen Franken, um – neben dem bereits früher beschlossenen Ausgleich der Teuerung in der Höhe von 2,4 Millionen Franken – unter anderem eine vor allem vom SEF geforderte Klimaanlage und eine verbesserte Saaltechnik zu ermöglichen. Und nun gibt das SEF bekannt, Thun zu verlassen und den Anlass künftig in Interlaken durchzuführen.» Damit erwiesen sich alle bisherigen und jüngsten Bemühungen, dem SEF in Thun optimale Bedingungen zu bieten, als hinfällig: «Die deutlichen Unterstützungssignale der Thuner Bevölkerung, des Thuner Gemeinderates und des Stadtrates von Thun waren vergeblich. Der Gemeinderat hat diesen unternehmerischen Entscheid des SEF zu akzeptieren, ist aber schwer enttäuscht. Die Stadtregierung bedauert auch sehr, dass das SEF mit seinem heutigen Entscheid die Gelegenheit verpasst, seinen Teilnehmern nächstes Jahr das neue KKT zu präsentieren und sie von dessen Vorteilen zu überzeugen.»

«Dass die Hotelsituation – und auch die allgemeine touristische Infrastruktur – in Interlaken tatsächlich besser sind als in Thun und dass der dortige Saal grösser ist, lässt sich allerdings nicht bestreiten», räumt der Gemeinderat ein: «Der Gemeinderat anerkennt auch, dass der Firmensitz des SEF und der CEO-Dialog in Thun bleiben und dass das SEF mit der Geschäftsleitung des KKT Synergien bei der Akquisition von Anlässen und Kongressen suchen will.» Dennoch bleibe es eine Tatsache, dass mit dem Wegzug des SEF ein wichtiger Imageträger, welcher sehr stark zur Profilierung der Region als Wirtschaftsstandort beitrage, verlorengehe. «Der Gemeinderat wird die neue Ausgangslage insbesondere für das KKT intern und mit der Geschäftsleitung der KKT AG vertieft analysieren und weiterhin alles daran setzen, attraktive Anlässe und Kongresse nach Thun zu holen.»

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