Zahl der Arbeitslosen weiter gesunken
Die Zahl der Arbeitslosen im Kanton Bern ist im Mai 2010 um 841 auf 14 169 (Schweiz –7496 auf 151 074) gesunken. Die Arbeitslosenquote ging dabei von 2,9 auf 2,7 Prozent (Schweiz von 4,0 auf 3,8 Prozent) zurück. Die Zahl der Stellensuchenden hat ebenfalls abgenommen um 1106 auf 20 963. 159 Gesuche zur Einführung von Kurzarbeit betrafen 2034 Beschäftigte.
pd/bns. In neun von zehn Verwaltungskreisen fiel laut einer Medienmitteilung die Arbeitslosigkeit. Im Obersimmental-Saanen blieb sie stabil. Die höchste Quote verzeichnete der Verwaltungskreis Biel mit 4,7 Prozent. Am niedrigsten war die Quote im Verwaltungskreis Frutigen-Niedersimmental mit 1,5 Prozent (siehe auch PDF-Tabelle Arbeitslosigkeit im Kanton Bern (Mai 2010, 26 kB).
Zum vierten Mal in Folge ist die Arbeitslosenzahl im Kanton Bern deutlich gesunken. Ein vergleichbarer Rückgang erfolgte letztmals im Juni 2008. Im Mai 2010 fiel die Zahl der Arbeitslosen um 841 auf 14 169. Vom Rückgang profitierten wiederum alle Altersgruppen. Die stärkste Abnahme verzeichnete die 25- bis 49jährigen (–463 auf 8403 Personen), gefolgt von den 15- bis 24jährigen (–245 auf 2230 Personen). Bei den Personen über 50 Jahre sank die Zahl um 133 auf 3536. Bei der Gruppe der Jugendlichen ging die Zahl bei den Schülern und Studenten um 12 auf 181, bei den Lehrlingen um 39 auf 247 zurück.
Praktisch alle Branchen verzeichneten Rückgänge; besonders das Gastgewerbe (–224 auf 1623 Personen), sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen mit dem Personalverleih (–177 auf 1365 Personen), das Baugewerbe (–160 auf 850 Personen) und der Maschinen- und Elektrosektor (–85 auf 1935 Personen).
Bei den Männern sank die Zahl der gemeldeten Arbeitslosen um 600 (–7,0 Prozent) auf 8007, bei den Frauen um 241 (–3,8 Prozent) auf 6162. Mit 9375 Personen waren 386 Schweizer weniger arbeitslos als im Vormonat. Bei den Ausländern sank die Zahl um 455 auf 4794.
Von den 20'963 Stellensuchenden (–1106 oder –5,0 Prozent) gingen 3489 Personen (–44) einer bezahlten Arbeit im Sinne eines Zwischenverdienstes nach. 985 Personen (–43) nahmen an einem Beschäftigungsprogramm teil und 462 (–45) aller Stellensuchenden absolvierten eine Weiterbildung beziehungsweise Umschulung, die länger als einen Monat dauerte. Gemessen am Total der Stellensuchenden waren 16,6 Prozent (Vormonat 16,0) in einem Zwischenverdienst. 4,7 Prozent (Vormonat 4,7) absolvierten ein Beschäftigungsprogramm und 2,2 Prozent (Vormonat 2,3) eine Weiterbildung.
159 Gesuche zur Kurzarbeit, vorwiegend aus Industrie und Baugewerbe, betrafen 2034 Mitarbeiter gegenüber 3024 Beschäftigten im April.
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