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Berner Oberland News – 15. Jahrgang
Mittwoch 23. Juni 2010
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Seit Mitte Oktober 2008 ist es zu zeitweiligen Unterbrüchen in der aktuellen Berichterstattung der Berner Oberland News gekommen. Der Grund: Die im Sommer 2006 transplantierte Lunge von Beo-News-Herausgeber Peter Schmid zeigt Abstossreaktionen und muss im Universitätsspital Zürich entsprechend therapiert werden.

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Gutes Geschäftsjahr 2009 für die Spitäler FMI AG

Die Spitalgruppe Frutigen, Meiringen und Interlaken (Spitäler FMI AG) mit Sitz in Unterseen hat im Jahr 2009 einen Gewinn von 296 000 Franken erzielt. Der Umsatz stieg um 4,5 auf 109 Millionen Franken. Es wurden deutlich mehr ambulante Patienten behandelt als im Vorjahr. Fritz Nyffenegger wird neuer Leiter Betriebe am Spital Frutigen und Mitglied der Geschäftsleitung der Spitäler FMI AG.

pd/bns. Im Jahr 2009 behandelte laut einer Medienmitteilung die Spitäler FMI AG rund 8600 Patienten stationär (+100) und 30 960 Patienten ambulant (+630). Jeden Tag wurden durchschnittlich sechs Feriengäste oder Tagestouristen ambulant versorgt.

Erneut Gewinn erzielt
Bei einem Aufwand von 108,389 Millionen Franken resultierte im Geschäftsjahr 2009 ein Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Zinsen von 653 000 Franken. Der bereinigte Jahresgewinn wird mit 296 000 Franken angegeben und liege damit im Rahmen des Vorjahrs. Die Betriebsbeiträge durch den Kanton Bern stiegen gegenüber 2008 um rund vier auf rund 37 Millionen Franken: «Dank dem guten Geschäftsjahr konnte vor Abschluss der Erfolgsrechnung auch 2009 ein Teil des Erfolgs in Form von Reka-Checks an das Personal weitergegeben werden.»

Abläufe optimiert
Als Folge der Revision des Krankenversicherungsgesetzes werden den Schweizer Spitälern ab dem Jahr 2012 nicht mehr einzelne Kosten vergütet, sondern leistungsbezogene Pauschalpreise neudeutsch «Swiss-DRG» (Swiss Diagnosis Related Groups) bezahlt. «Swiss-DRG» ist das neue Tarifsystem für stationäre akutsomatische Spitalleistungen, das die Vergütung der stationären Spitalleistungen nach Fallpauschalen schweizweit einheitlich regeln soll. In diesen Fallpauschalen sind nach FMI-Angaben künftig auch die Investitionsbeiträge enthalten. Weil die neue Spitalfinanzierung mit einer Gleichstellung öffentlicher und privater Spitäler innerhalb und ausserhalb des Kantons Bern einhergehe, sei es für die regionalen Spitalzentren wichtig, ihren zum Teil grossen Investitionsbedarf zu decken, wollten sie nicht mit einem erheblichen Wettbewerbsnachteil in den freien Markt starten.

Fallpauschalen
Die Führungsgremien der Spitäler FMI AG haben sich laut der Medienmitteilung im Jahr 2009 intensiv mit der Thematik der Fallpauschalen auseinandergesetzt. Zum einen sei die Spitäler FMI AG auf die Einführung von «Swiss-DRG» gut vorbereitet, weil bereits mit Fallpreisen gerechnet werde. Andererseits sei in Bezug auf den bei der Gesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern eingegebenen Investitionsbedarf noch kein Ergebnis erzielt worden. Hier seien weiterhin konstruktive Anstrengungen nötig, zumal auch die gesetzlichen Auflagen, etwa in die Betriebssicherheit, stets verschärft würden. Die bereits im Jahr 2008 in die Wege geleiteten Massnahmen zur Senkung der Betriebskosten seien 2009 mit Anpassungen an Betriebsabläufen und -prozessen weiter optimiert und zeigten positive Resultate.

Angebot ausgebaut
«Um das trotz teilweise schwierigen Rahmenbedingungen erbrachte breite medizinische Angebot für die Bevölkerung und die Feriengäste im FMI-Einzugsgebiet auf hohem Niveau zu halten, wurde auch 2009 bedarfsgerecht investiert, einerseits in medizintechnischer und qualitativer Hinsicht, andererseits in die Angebotsentwicklung und die Infrastruktur, verlautet im weiteren. Dies zeigten etwa der Umbau der Notfallabteilung in Frutigen und in Interlaken die vollständige Sanierung des Therapiebades oder das rundum erneuerte zweite Gebärzimmer.

Konzept kommt voran
Trotz der Schliessung der Station für Postakutpflege Ende Juni 2009 komme das Konzept «Gesundheitszentrum Meiringen» voran, heisst es in der Medienmitteilung: «Im November 2009 konnte nach nur dreieinhalb Monaten Bauzeit auf Geschoss A die neue chirurgische Tagesklinik mit sieben Betten in Betrieb genommen werden. Die Arbeitsgruppe ‹Praxisgemeinschaft Hausärzte› legte ein umsetzbares und erfolgversprechendes Konzept für Geschoss B vor. Der Arbeitsgruppe gehören neben der Spitäler FMI AG Vertreter der regionalen Hausärzte, Behörden und Wirtschaft sowie die Ärztekasse Schweiz oder die Krankenversicherung Visana an. Auch die Spitex Oberhasli AG und die regionale Elternberatung werden in das ehemalige Spitalgebäude einziehen. Das Geschoss D wurde in modernen Wohnraum umgebaut und der Stiftung Sunneschyn Meiringen zur Unterbringung von zwei Behindertenwohngruppen langfristig vermietet. Zurzeit sind die Bauarbeiten für die Vermietung von Geschoss C im Gang. Der Bezug weiterer zwei «Sunneschyn»-Wohngruppen kann demnächst erfolgen.

Neuer Vorsitzender der Geschäftsleitung
Auch im Jahr 2009 bewegten sich laut der Medienmitteilung die Personalmutationen auf dem tiefen Niveau der Vorjahre. Dies dürfe wiederum als gutes Zeichen für die Betriebskultur und das Betriebsklima gewertet werden: «Mitte 2009 gab Heinz Witschi, Vorsitzender der Geschäftsleitung sowie langjähriger Direktor des Spitals Interlaken und des ehemaligen Spitals Meiringen auf Ende August 2010 seinen Rücktritt bekannt.» Witschi werde sich künftig verschiedenen Institutionen des Nichtspitalbereichs widmen. Als Nachfolger sei aus rund 45 Bewerbern Urs Gehrig gewählt worden: «Gehrig ist Direktor des Spitals Frutigen und stellvertretender Vorsitzender der FMI-Geschäftsleitung.»

Fritz Nyffenegger neuer Standortleiter in Frutigen
Fritz Nyffenegger wird neuer Betriebsleiter des Spitals Frutigen. Der 50jährige Unterseener wird auf 1. Juli 2010 bei der Spitalgruppe Frutigen, Meiringen und Interlaken (Spitäler FMI AG) tätig und tritt sein neues Amt als Nachfolger von Urs Gehrig am 1. September an. Nyffenegger ist laut einer Medienmitteilung Betriebswirtschafts- und Maschineningenieur mit langjähriger Führungserfahrung: «Zuletzt war er bei den Jungfraubahnen als Leiter der Betriebseinheit Wengernalpbahn mit insgesamt 200 Mitarbeitern sowie zwei Gastrobetrieben tätig. Der zweifache Familienvater aus Unterseen ist nebenberuflich patentierter Bergführer, Sekretär der kantonal bernischen Bergrettungskommission und aktiv in den Rettungsstationen Interlaken und Thun. Nyffenegger setzte sich im Wahlverfahren gegen rund 80 Mitbewerber durch.» Nyffenegger beginne seine Tätigkeit bei der Spitäler FMI AG am 1. Juli, verlautet im weiteren. Ab 1. September leite er zu 80 Prozent das Spital Frutigen und nehme Einsitz in die Geschäftsleitung der Spitäler FMI AG. Zu 20 Prozent übernehme er die Stelle als Direktor des Pflegeheims Frutigland: «Die Neubesetzung wurde nötig, weil Frutigens bisheriger Direktor Urs Gehrig auf 1. September den Vorsitz der FMI-Geschäftsleitung von Heinz Witschi und zugleich die operative Führung des Spitals Interlaken übernimmt.»

Die Spitäler FMI AG
Die Spitalgruppe Frutigen, Meiringen und Interlaken (Spitäler FMI AG) sei eines der sechs öffentlichen regionalen Spitalzentren im Kanton Bern, wird in der Medienmitteilung erinnert: «Primärer Auftrag ist die erweiterte medizinische Grundversorgung für das Frutigland, die Jungfrauregion sowie die Region Brienz/Haslital.» Dazu gehörten ein 24-Stunden-Notfalldienst an den beiden Akutspitälern Interlaken und Frutigen mit den medizinischen Schwerpunktgebieten Chirurgie, Orthopädie, innere Medizin und Kardiologie sowie Gynäkologie und Geburtshilfe: «Im Auftrag der bernischen Gesundheits- und Fürsorgedirektion führt der FMI-Standort Interlaken zudem einen psychiatrischen Dienst mit Tagesklinik. In Meiringen betreibt die spitäler fmi ag ein auf die ambulante Chirurgie ausgerichtetes Gesundheits- und Versorgungszentrum als Anlaufstelle für die regionale Bevölkerung. Daneben hat sich die Berner Oberländer Spitalgruppe auch in zahlreichen Spezialgebieten zum Kompetenzzentrum entwickelt. An ihren drei Standorten beschäftige die Spitäler FMI AG knapp 900 Mitarbeiter.» Das Aktienkapital der Spitäler FMI AG betrage 6,25 Millionen Franken. Alleinaktionär sei der Kanton Bern, vertreten durch die Gesundheits- und Fürsorgedirektion.


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