Industrielle Betriebe Interlaken: Erfolgreiche Förderaktion
Die Anfang 2010 von den Industriellen Betrieben Interlaken lancierte Förderaktion zur Warmwasseraufbereitung mit Sonnenenergie hat Wirkung gezeigt: Sämtliche bereitgestellten Gelder sind bereits aufgebraucht. Eine Verlängerung der Aktion ist in diesem Jahr nicht vorgesehen; Solaranlagen werden jedoch weiterhin durch den Kanton gefördert.
pd/bns. Während der Aktionsdauer unterstützten laut einer Medienmitteilung die Industriellen Betriebe Interlaken (IBI) den Bau von mehr als 40 Solaranlagen: «Schon eine einfache Solaranlage kann rund 70 Prozent des Warmwasserbedarfes eines Vierpersonenhaushaltes abdecken.» Dazu würden vier bis sechs Quadratmeter Kollektorfläche und ein 400- bis 500-Liter-Warmwasserspeicher benötigt. Pro Jahr spare eine solche Anlage rund 2400 Kilowattstunden Energie und 1000 Kilogramm Kohlendioxidemissionen ein. Darüber hinaus werde die Lebensdauer der konventionellen Heizung verlängert, da diese im Sommer nicht mehr betrieben werden müsse.
Mitte des Jahres 2005 hätten die IBI erstmals die Förderaktion «Schynige Platte» gestartet, wird in der Medienmitteilung erinnert. Ziel sei schon damals gewesen, Solaranlagen im Versorgungsgebiet finanziell zu unterstützen: «Aufgrund der grossen Nachfrage wurde die Aktion, die eigentlich bis Ende 2006 dauern sollte, um ein weiteres Jahr verlängert.» Nach einer zweijährigen Pause hätten die IBI Anfang 2010 für eine Wiederbelebung gesorgten – «dieses Mal zu noch attraktiveren Konditionen». Profitiert haben laut IBI Personen in den Einwohnergemeinden Interlaken, Matten, Unterseen und Bönigen, welche ihre Solaranlage nach dem 1. Januar 2010 neu bauten: «Wer neue Anlagen und Anlagenerweiterungen bis zu 20 Quadratmeter Kollektorfläche baute, durfte sich über Beträge von bis zu 4000 Franken freuen. Die Gesamtsumme der Fördergelder betrug 100 000 Franken.» Mit diesem Betrag sei der Bau von über 40 Anlagen unterstützt worden: «Diese werden rund 16 500 Kilogramm Kohlendioxid oder rund 6000 Liter Heizöl pro Jahr einsparen.»
Weitere Informationen. Amt für Umweltkoordination und Energie
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