12. Landart-Festival in Grindelwald
Künstler aus elf verschiedenen Ländern gestalten am 12. Landart-Festival in Grindelwald ab heute Montag 7. bis Samstag 12. Juni 2010 an der Erlenpromenade vergängliche Kunstwerke aus natürlichen Materialien, die sie vor Ort im Wald finden.
pd/bns. Steine, Äste, Blätter oder auch einmal ein Baumstrunk werden laut einer Medienmitteilung während dem Landart-Festival gesammelt und zum Kunstwerk geformt, geflochten und angeordnet. Elf Zweierteams aus Dänemark, Frankreich, aus den Niederlanden, Italien, Kanada, Litauen, Norwegen, Österreich, Spanien, Taiwan und der Schweiz lassen sich unter der künstlerischen Leitung von Peter Hess aus Allschwil (Kanton Baselland) von der Natur inspirieren. Das Thema ist frei wählbar, denn die Natur sei Inspiration genug, meint der Festivalinitiant und gelernte Florist aus dem Baselbiet.
Am Samstag 12. Juni 2010 werde die Jury die Kunstwerke ab zwölf Uhr mittags beurteilen, verlautet im weiteren. Die Rangverkündigung soll um 17 Uhr beim Sportzentrum Grindelwald statt, wo ausser Konkurrenz ebenfalls ein Naturkunstwerk geschaffen werde: «Besucher sind eingeladen, die «Landart» während der Festivalwoche zu beurteilen und an einem Wettbewerb teilzunehmen.
Sonne, Regen und Wind veränderten die erschaffenen Naturobjekte, heisst es in der Medienmitteilung. Sie änderten ihre Gestalt und zerfielen schliesslich: «Die Landart-Kunstwerke können nach dem Festival noch so lange besichtigt werden, bis sie schliesslich von der Natur zurückerobert werden.»
|