Auftakt zum nationalen Projekt «Eiger-Klima-Schulen»
Nationalratspräsidentin Pascale Bruderer Wyss will laut einer Vormeldung heute Donnerstagabend zusammen mit Schülern aus der deutschen und französischen Schweiz am Fusse der Eigernordwand das nationale Projekt «Eiger-Klima-Schulen» lancieren.
pd/bns. Ziel des unter dem Patronat der Schweizer Kantone laufenden Projekts ist es laut der von der BKW FMB Energie AG verbreiteten Medienmitteilung, «die künftige Generation im europaweit einzigartigen ‹Freiluftlabor Jungfrauregion› die sicht- und greifbaren Folgen des Klimawandels in einem unvergesslichen, prägenden Lernerlebnis vor Ort ‹erfassen› und persönlich beurteilen zu lassen». Im kommenden Sommer/Herbst sollen zweitausend 15- bis 17jährige Jugendliche aus dem ganzen Land ein eindrückliches anderthalbtägiges «Lernerlebnis Klimawandel» im Felssturz- und Gletschergebiet der Jungfrauregion sicher und fachkundig geführt erwandern und erfahren.
Das stark nachgefragte «Lernerlebnis Klimawandel» – von 5000 Angemeldeten habe leider nur knapp die Hälfte berücksichtigt werden können – führe die Schülern gestützt auf didaktisch aufbereitete Erkenntnisse der Klimaforscher der Universität Bern und der Hochalpinen Forschungsstation Jungfraujoch am ersten Nachmittag zum Eigersturz und Gletschersee am Unteren Grindelwaldgletscher, verlautet im weiteren: «Frühmorgens am zweiten Tag steht die Gletscher- und Eiswelt sowie die Problematik des Auftauens des Permafrostes auf dem Jungfraujoch auf dem Programm. Anschliessend werden im Anblick des stark schwindenden Eigergletschers persönliche Schlussfolgerungen und Handlungserkenntnisse erarbeitet.» |