Schilthornbahn AG mit zweitbestem Jahresergebnis
Im Geschäftsjahr 2009 hat die Schilthornbahn AG ihr zweitbestes Jahresergebnis erzielt. Bei einem gesamten Aufwand im Jahr 2009 von 22,58 Millionen Franken betrug der Bilanzgewinn rund 1,29 Millionen Franken. Die Dividende beträgt unverändert 36 Franken pro Aktie.
pd/bns. Der Gesamtertrag von 23,94 Millionen Franken entspricht laut einer Medienmitteilung von der 48. Generalversammlung heute Freitag in Mürren dem zweitbesten Jahresertrag der Schilthornbahn AG: «Gegenüber dem ausserordentlich guten Vorjahr ist der Gesamtertrag trotz der ungünstigen wirtschaftlichen Entwicklung und der Schweinegrippe nur um 3,6 Prozent zurückgegangen.» Von einem gesamten Aufwand von 22,58 Millionen Franken entfielen im Jahr 2009 auf den Personalaufwand 9,21 Millionen, auf den Sachaufwand 9,5 Millionen, auf nicht aktivierte Bau- und Erneuerungskosten 0,56 Millionen und auf Abschreibungen 3,31 Millionen Franken.
Das Frequenzergebnis aller Transportanlagen liegt nach Angaben der Schilthornbahn mit total 4,18 Millionen beförderten Personen 7,3 Prozent über dem Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre: «Die Luftseilbahn Stechelberg–Schilthorn verzeichnete mit 2,19 Millionen Sektionsfahrten eine Steigerung gegenüber dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre von 5,2 Prozent, gegenüber dem Vorjahr jedoch eine Abnahme von 1,1 Prozent.»
Der bisherige Geschäftsverlauf und die Aussichten auf den Sommer 2010: Die Wintersaison verlief laut Generalversammlungsbericht zufriedenstellend, obwohl das Weihnachts- und Neujahrsgeschäft flau gewesen sei. Vom 1. Januar 2010 bis zum letzten Mittwoch 16. Juni seien auf der Luftseilbahn mit rund einer Million Sektionsfrequenzen zwei Prozent weniger Gäste als im Vorjahr befördert worden. Mit der neuen zusätzlichen Sesselbahn Allmiboden–Allmendhubel seien nicht nur umgelagerte Frequenzen von der Standseilbahn, sondern auch zusätzliche Frequenzen erzielt worden: «Die neue, komfortable Sesselbahn Winteregg hat deutlich mehr Gäste befördert. Die Frequenzzunahme gegenüber der alten Anlage beläuft sich auf 35 Prozent oder 74 413 mehr beförderte Personen.» Für die Sommersaison sei trotz ungünstiger wirtschaftlicher Aussichten verhaltener Optimismus angesagt: «Der Buchungsstand entspricht etwa dem des Vorjahres.» |