Ballenberg: Wechsel im Stiftungspräsidium
Der Stiftungspräsident des schweizerischen Freilichtmuseums für ländliche Kultur Ballenberg (FLM), alt Nationalratspräsident Hanspeter Seiler, tritt auf Ende 2010 ab. Der bisherige erste Vizepräsident Yves Christen nimmt per 1. Januar 2011 seine Stelle ein.
pd/bns. Nationalrat Simon Schenk wurde laut einer Medienmitteilung an der alljährlichen Stiftungsratssitzung vom 28. Mai 2010 in den Stiftungsrat und zum zweiten Vizepräsidenten gewählt. Neu im Stiftungsrat sitzen Tarzisius Caviezel, Philipp Jentsch und Erwin Walker. Der Stiftungspräsident erinnerte an die verstorbenen Stiftungsräte Ehrenmitglied Adolf Michel, Heiri Guggenbühl und den früheren kaufmännischen Direktor, Adolf Messerli.
In seinen Begrüssungsworten kam der Stiftungspräsident auf die aussergewöhnliche Saison 2009 mit 309 920 Gästen zu sprechen und bedankte sich bei der Geschäftsleitungun und allen 180 Mitarbeitern für ihren Einsatz und ihre Begeisterung: «Es war, ist und bleibt Aufgabe aller Organe der Stiftung, dafür zu sorgen, dass Wissenschaft und Tourismus wohlausgewogen die Zukunft des Ballenbergs bestimmen, gestalten und sichern.»
Die 45 Mitglieder des Stiftungsrates hiessen die Jahresrechnung 2009 mit einem Aufwand und Ertrag von rund 7,3 Millionen Franken und einem Reingewinn von 4886 Franken sowie den Jahresbericht gut. Die Geschäftsleitung, Walter Trauffer und Edwin Huwyler, berichteten laut der Medienmitteilung über die laufende Saison. Nach dem Einzug ins neue Verwaltungsgebäude am 26. März 2010 habe die Bevölkerung an einem Tag der offenen Tür einen Blick hinter die Kulissen werfen können. «Die Einweihung der Ausstellung ‹Schweizer Tradition – Trachten – Volksmusik – Chalet› läutete das gleichnamige Jahresthema erfolgreich ein.» Mit grossem Interesse hätten die Anwesenden die Erläuterungen über die Standortbestimmung und Strategie 2009 plus verfolgt, welche die Geschäftsleitung in Zusammenarbeit mit dem geschäftsleitenden Ausschuss ausgearbeitet habe: «Die Kernaussagen beinhalten wegweisende Grundsätze für die Zukunft des Ballenbergs, insbesondere ist und bleibt das oberste Ziel ‹Qualität vor Quantität›.» Trotz eher harzigem Saisonbeginn schaue die Ballenbergcrew voller Zuversicht in die Zukunft. |