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Berner Oberland News – 15. Jahrgang
Dienstag 11. Mai 2010
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Seit Mitte Oktober 2008 ist es zu zeitweiligen Unterbrüchen in der aktuellen Berichterstattung der Berner Oberland News gekommen. Der Grund: Die im Sommer 2006 transplantierte Lunge von Beo-News-Herausgeber Peter Schmid zeigt Abstossreaktionen und muss im Universitätsspital Zürich entsprechend therapiert werden.

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Die BLS meisterte das Krisenjahr 2009

Die BLS AG hat im Geschäftsjahr 2009 einen Konzerngewinn von 12,9 Millionen Franken erzielt (2008: 2,0 Millionen). Die Gewinnsteigerung resultierte überwiegend auf einmaligen Sondereffekten. Das starke Nachfragewachstum im Personenverkehr wirkte sich positiv auf den Verkehrsertrag aus, der um 4,3 Prozent gesteigert werden konnte.

pd/bns. Hingegen litt BLS Cargo laut einer Medienmitteilung unter der Wirtschaftskrise: «Dank frühzeitiger, konzernübergreifender Gegenmassnahmen konnte der Verlust auf 3,6 Millionen Franken begrenzt werden. Beim Vorsorgewerk der BLS, dessen Deckungsgrad sich mit 90 Prozent spürbar verbesserte, ist eine strukturelle Lösung in Sicht.»

Trotz Wirtschaftskrise habe die BLS AG ihren Konzerngewinn letztes Jahr um 10,9 auf 12,9 Millionen Franken gesteigert. «Wir konnten dank grossen Anstrengungen in allen Bereichen das Krisenjahr 2009 gut meistern», wird BLS-Direktor Bernard Guillelmon in einer Medienmitteilung zitiert. Die Ergebnissteigerung sei wesentlich auf die vorzeitige Auflösung der US-Lease-Verträge für Rollmaterial zurückzuführen, was eine einmalige Ertragssteigerung von 10,9 Millionen Franken bewirkt habee. Der Betriebsertrag steigerte sich nach BLS-Angaben um neun Prozent auf 868,7 Millionen Franken, der Betriebsaufwand nahm um achteinhalb auf 847,4 Millionen Franken zu: «Die signifikante Zunahme auf beiden Seiten ist auf höhere Abschreibungen und Abgeltungserträge nach der Integration des Lötschberg-Basistunnels in die BLS Netz AG zurückzuführen.»

Personenverkehr: Rasantes Nachfragewachstum
Im Personenverkehr verzeichnete die BLS in allen Sparten Bahn, Bus, Schiff und Autoverlad ein starkes Nachfragewachstum. Sie beförderte 2009 insgesamt 52,2 Millionen Fahrgäste (+2,2 Prozent). Die BLS-Züge beförderten 1,7 Prozent mehr Fahrgäste als im Vorjahr, insgesamt 47,9 Millionen. Die Zahl der gefahrenen Personenkilometer in den Zügen nahm sogar um 6,8 Prozent zu. Die grössere Nachfrage habe sich auch positiv auf die Verkehrserträge ausgewirkt, die um 4,3 Prozent auf 124,8 Millionen Franken zunahmen. Die Pünktlichkeit der Züge im Jahr 2009 wird als sehr zufriedenstellend bezeichnet: Bei der S-Bahn Bern erreichten 95,1 Prozent ihr Ziel rechtzeitig oder mit maximal drei Minuten Verspätung.

Autoverlad und BLS-Busse
Der BLS-Autoverlad am Lötschberg transportierte laut BLS im Jahr 2009 insgesamt 1,34 Millionen Fahrzeuge (+2,3 Prozent) und steigerte den Ertrag entsprechend auf 26,3 Millionen Franken. Die BLS-Busse beförderten 1,9 Prozent mehr Fahrgäste als im Vorjahr (total 2,95 Millionen), was den Verkehrsertrag um 3,7 Prozent auf 4,8 Millionen Franken erhöhte.

Erfolgreiche Schiffahrt im Berner Oberland
Einen Zuwachs von 28,8 Prozent auf 1,3 Millionen Passagiere verzeichnete laut der Medienmitteilung «dank gezielter Marketingaktivitäten und des schönen Ausflugswetters» die BLS-Schiffahrt im Berner Oberland. So konnte die BLS in der Schiffahrt das beste Resultat in den letzten zehn Jahren und, ohne Subventionen, sogar einen Gewinn von 237 000 Franken verbuchen. Zu welchen Teilen Thunersee und Brienzersee an dem Erfolg beteiligt waren, geht aus der Medienmitteilung nicht hervor.

Güterverkehr: Massnahmen wegen der Wirtschaftskrise wirkten
Im Güterverkehr spürte BLS Cargo laut der Medienmitteilung «den harten Gegenwind der Wirtschaftskrise». Darunter habe die Verkehrsleistung gelitten: «Diese nahm um insgesamt 19 Prozent auf 2981 Millionen Nettotonnenkilometer ab, wobei insbesondere der kombinierte Transitverkehr vom Einbruch betroffen war. Der Verkehrsertrag belief sich auf 161,7 Millionen Franken (–20 Prozent). Die BLS hat frühzeitig auf die veränderte Wirtschaftslage reagiert: Sie hat vorab die Produktionskapazitäten reduziert. Kurzfristig wurden Lokomotiven und Lokomotivpersonal vermietet, Zeitguthaben abgebaut und ein Einstellungs- und Ausgabenstopp umgesetzt. So gelang es, den Einbruch mit einem Verlust von 3,6 Millionen Franken (2008: +3,0 Millionen Franken) in Grenzen zu halten.» Angesichts des Umsatzeinbruchs von fast 40 Millionen Franken sei dieses Ergebnis als sehr beachtlich einzustufen.

Als grosses Projekt wird sodann die Überführung der BLS-Infrastruktur und der BLS Alptransit AG in die neue BLS Netz AG bezeichnet, die vollkonsolidiert von der BLS AG aus einer Hand geführt werde. Der Verkauf von Trassenkilometer habe im vergangenen Jahr um 2,5 Prozent auf 13,5 Millionen Trassenkilometern gesteigert werden, wobei die Wirtschaftskrise unterschiedliche Tendenzen bewirkte: Auf dem BLS Netz verkehrten 3,7 Prozent mehr Personenzüge, während der Güterverkehr um 4,4 Prozent abnahm.

Lösung für Vorsorgewerk in Sicht
Im vergangenen Geschäftsjahr hat die BLS nach eigenenAngaben erneut 19,4 Millionen Franken an die Sanierung des Vorsorgewerks geleistet. Insgesamt habe sie in den letzten fünf Jahren 84,4 Millionen Franken zurückgestellt: «So konnte der Deckungsgrad per Ende 2009 auf 90 Prozent verbessert werden. Der Pensionskasse Ascoop gelang 2009 eine Performance von 11,14 Prozent. Inzwischen liegt eine langfristige strukturelle Lösung vor: Die BLS beschloss Ende 2009, zusammen mit neun Unternehmen des öffentlichen Verkehrs und des Tourismus unter dem Namen ‹Symova› eine neue Sammelstiftung für die berufliche Vorsorge zu gründen. Sie setze sich aus sanierungswilligen Unternehmen zusammen. Den Versicherten ermögliche dies die nahtlose Weiterführung ihrer Vorsorgepläne und unveränderte Leistungen.

Netzengpässe beseitigen und Rollmaterial modernisieren
Die BLS stehe vor grossen Herausforderungen, wird in einem Ausblick ausgeführt. In einem Umfeld knapper öffentlicher Finanzen stelle sie der Politik Grundlagen zur Verfügung, um die bestehenden und künftigen Engpässe im Schienennetz zu beseitigen: «Insbesondere das Projekt ‹Zukunft Bahnhof Bern› im Herzstück der S-Bahn Bern sowie der Ausbau der Strecke Gümligen-Münsingen auf drei Gleise sind für die BLS von zentraler Bedeutung. Auch der Vollausbau der Lötschberg-Basisstrecke ist technisch machbar, notwendig und in Kombination mit Ausbauten der Zulaufstrecken sinnvoll.»

Angesichts des Nachfragewachstums wolle die BLS mehr Kapazität in den Zügen schaffen, um den Fahrgästen auch in Zukunft zeitgemässen Reisekomfort zu bieten: «In den nächsten Wochen wird sie, als erste Etappe, mit Stadler Rail den Vertrag zur Lieferung von 28 neuen, modernen und geräumigen Doppelstockzügen unterzeichnen. Bis ins Jahr 2025 wird die BLS insgesamt rund 1,2 Milliarden Franken in die Flottenerneuerung investieren.» Gleichzeitig stehe das Jahr 2010 im Zeichen von Qualitätsverbesserungen, beispielsweise bei der Kundeninformation.

Ein wichtiges Geschäft vollziehe sich schliesslich Ende 2010: «Ab Fahrplanwechsel ist die BLS neu für den Regionalverkehr auf den Linien Luzern – Wolhusen – Langnau – Huttwil – Langenthal allein verantwortlich. Die SBB übernehmen im Gegenzug die Linie Solothurn–Moutier. Damit werden die Fahrgäste in beiden Regionen von neuen Angeboten, vereinfachten operativen Abläufen und mehr Qualität profitieren.»

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