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Sonntag 2. Mai 2010
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Interlaken: Kongresssaal-Eröffnung zum Jubiläum

Gleichzeitig mit der Eröffnung des 25,1 Millionen Franken teuren neuen Kongresssaales ist an der 150. Generalversammlung der Casino-Kursaal Interlaken AG das Geheimnis einer Spende von einer Million Franken gelüftet worden: Die Mäzenin ist die frühere Interlakner Gemeinderätin Sibylle Andres.

Gruppenbild mit Mäzenin. Von links nach rechts: Ständerat Werner Luginbühl, Sibylle Andres und Regierungsrat Andreas Rickenbacher. (Bilder Dora Schmid-Zürcher)

ds/bns. Nach der Schlüsselübergabe durch den Präsidenten der Baukommission Armin Schärz an Peter Honegger, Verwaltungsratspräsident der Casino-Kursaal Interlaken AG, folgte am Samstagnachmittag die 150. Generalversammmlung. Musikalisch begleitet wurden der offizielle Eröffnungsfestakt und die Generalversammlung von der Geigerin Mayu Kishima und der Pianistin Valentina Modestova. – Dank der als generös bezeichnetenen Spende von einer Million Franken der Mäzenin Sibylle Andres habe die Casino-Kursaal Interlaken AG den Entschluss fassen können, einen zwei Millionen Franken teuren Verbindungsgang zwischen dem neuen Kongresshaus und dem Kursaal zu bauen, führte der Interlakner Gemeindepräsident Urs Graf an der Generalversammlung aus. Dieser Korridor verbinde auf einzigartige Art und Weise Neues mit Altem. Er sei überdies für die Abwicklung von Kongressen in den verschiedensten Räumen des Kursaals von zentraler Bedeutung. In einer Zeit der unzähligen virtuellen Begegnungsräume brauche es Mut in ein real existierendes Kongresshaus zu investieren, führte Graf im weiteren aus: «Wer verbürgt sich schon dafür, dass in der Zukunft Menschen noch die Mühe auf sich nehmen und/oder die Zeit haben sich real zu begegnen. Eine Garantie gibt es nicht, aber persönlich bin ich überzeugt, dass gerade in einer Welt des Facebooks und der Videokonferenzen der Wert der persönlichen Begegnung wieder zulegen wird. Wie sich manche hochromantische Internetliebe bei der ersten Begegnung im Nu auflöst, findet das Einschätzen eines potentiellen Geschäftspartners beim Networken – ein ganz wichtiger Bestandteil der heutigen Kongresswelt – eben auch real statt.»

Das 14jährige Alphorntalent Lisa Stoll am Galadinner.

Zur Finanzierung des neuen Kongresssaales – siehe auch Interlaken: Neuer Kongresssaal vor der Eröffnung vom Donnerstag 29. April 2010 – wurden laut Gemeindepräsident Urs Graf teilweise neue Wege in der überkommunalen Zusammenarbeit begangen: Nicht weniger als sieben Einwohnergemeinden, nämlich Gsteigwiler, Wilderswil, Ringgenberg, Bönigen, Matten, Unterseen und Interlaken, sowie vier Burgergemeinden, nämlich Bönigen, Ringgenberg, Unterseen und Interlaken, hätten Beiträge an dieses neue Haus beschlossen. Das beweise, dass sich die Agglomeration Bödeli als Gemeinschaft verstehe und willens sei, wo notwendig, tatkräftig zusammenzustehen. Neue Wege auch in der lokalen Wirtschaft: «In beispielloser Solidarität beschränkt sich das Wohlwollen der lokalen Wirtschaft nicht auf Lippenbekenntnisse oder wohlformulierte Bedenken, nein es wird tatkräftig gespendet, insgesamt über 1,3 Millionen Franken.» Lob zollte Graf auch der kantonalen Wirtschaftspolitik: «Das touristische Leitbild verkommt nicht zu einem Leidensbild.» Der Kanton nehme seine eigene Strategie ernst und investiert nicht im Giesskannenprinzip in jedes Kongresshaus und jede Mehrzweckhalle des Kantons, sondern gezielt, grosszügig und strategisch. Neue Wege sieht der Interlakner Gemeindepräsident unter anderem bei den Touristikern: «Hotellerie und Tourismusorganisation Interlaken stehen insgesamt für über 2,5 Millionen Franken gerade.» Weitsichtig und effektiv seien frühzeitig die richtigen Weichen gestellt worden.

Die Sängerin Francine Jordi am Galadinner in voller Aktion.

«Interlaken zählt zu den wichtigsten Kongressstandorten der Schweiz. Neben Biel und Bern ist Interlaken als Kongressstandort in unserem bernischen Tourismusleitbild verankert und der einzige ‹touristische› Kongressstandort im Kanton Bern», führte Regierungsrat Andreas Rickenbacher, Volkswirtschaftsdirektor des Kantons Bern, in seiner Rede aus: «Die Eröffnung des neuen Kongresssaales hat deshalb nicht nur für Interlaken, sondern auch für den Kanton Bern, eine grosse Bedeutung. Der Kongresstourismus ist wirtschaftlich von Bedeutung, weil er einen wichtigen Beitrag zur Auslastung der Hotelbetten und zur touristischen Wertschöpfung leistet. Er bildet ein wichtiges Element in der touristischen Wertschöpfung im Berner Oberland und ergänzt den klassischen Aufenthalts- und Ferientourismus.» In Anbetracht eines harten Konkurrenzumfelds sei die Erneuerung und Erweiterung der Kongressinfrastruktur im Casino-Kursaal Interlaken zwingend gewesen. Deshalb habe der Kanton Bern an den Projektträger, die Casino-Kursaal Interlaken AG, einen Investitionsbeitrag in der Höhe von sieben Millionen Franken geleistet: «Die Restfinanzierung der Gesamtkosten von rund 25 Millionen Franken übernehmen die Standortgemeinden, weitere Gemeinden der Region, die Tourismusorganisation Interlaken sowie die Hotellerie und das Gewerbe der Region.»

Turnaround geschafft
«In rekordverdächtiger Bauzeit» – in 14 Monaten – ist nach den Worten von Peter Honegger, Verwaltungsratspräsident der Casino-Kursaal Interlaken AG, mit dem neuen Kongresssaal ein Bijou entstanden. Gleichzeitig habe die Casino-Kursaal Interlaken AG ihren Betrieb umgebaut und so den Turnaround geschafft: «Selbst die Finanzkrise, aufziehende Gewitterwolken in Form von ‹Schweineviren›, eine Grossbaustelle auf unserem Areal und Verkehrsverhinderungsverhältnisse auf dem Bödeli vermochten uns nicht daran zu hindern, das Vorjahresergebnis zu erreichen.» Trotz Sperrfeuer von verschiedenen Seiten gegen das Bestreben, eine effiziente Vermarktung des Kongresstourismus aus einer Hand sicherzustellen, sei es gelungen, Interlaken Congress Events AG auf Ende 2009 zu übernehmen und mit Volldampf loszufahren. Honegger mahnte sodann, jede Begegnung mit einem Gast sei entscheidend für den Eindruck, welchen er von Interlaken mitnehme: «Warum ist man der irrigen Meinung, verkaufen heisse primär immer neue Gäste suchen, wo es doch am einfachsten und nächstliegenden ist, das Verkaufsgespräch oder besser Verkaufsverhalten mit dem bereits vor Ort befindlichen Gast zu pflegen, auf dass er wiederkommt?» Aus dieser Optik könne nur ein Teil der Verantwortung für das Kongressgeschäft auf den Kursaal abgewälzt werden: «Ebenso wichtig ist das Verhalten der übrigen Player vor Ort, die Gemeinden inbegriffen.»

Galadinner nach der Generalversammlung
Nach einem Apero wurde der Abend mit einem Galadinner mit Unterhaltung im Kursaal beendet. Als musikalische Gäste begeisterten die natürliche, talentierte 14jährige Lisa Stoll aus Wilchingen (Kanton Schaffhausen) mit ihren Darbietungen auf dem Alphorn. Nachdem sie mit Blockflöte und Cornet begonnen hatte, spielt sie nun seit vier Jahren auch Alphorn und gewann schon etliche Wettbewerbe darunter auch den «Stadlstern 2009». Danach trat Sängerin Francine Jordi auf, sie hatte im Restaurant Spycher im Kursaal Interlaken schon als junges Mädchen gesungen, startete ihre Karriere nach dem Sieg bei der Vorentscheidung des Grandprix der Volksmusik im Jahr 1998 der damals im Kursaal Interlaken stattfand und kam auch später immer wieder in den Kursaal zurück.

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