Rettungsflugwacht testet neues Anflugverfahren
Während zwei Tagen – am 17. und 18. Mai 2010 – testet die Rettungsflugwacht ein neues Helikopter-Anflugverfahren auf das Spital Interlaken. Während dieser Zeit ist deshalb in den Regionen Interlaken/Spiez mit erhöhtem Flugverkehrsaufkommen zu rechnen.
pd/bns. Die Rettungsflugwacht führt laut einer Medienmitteilung Versuchsflüge unter Verwendung von GPS-Daten (Global Positioning System) und EGNOS (European Geostationary Navigation Overlay Service) durch: «Es handelt sich dabei um ein satellitengestütztes Anflugverfahren für Rettungshelikopter. Das Spital Interlaken wurde nicht zuletzt wegen des topographisch anspruchsvollen Umfelds ausgewählt.»
GPS-Anflüge ermöglichten der Rettungsflugwacht in Zukunft mit satellitengestütztem Instrumentenanflug einen Spitallandeplatz trotz schlechten Wetters anzufliegen, verlautet im weiteren: «So sind in Zukunft auch Einsätze möglich, die heute aufgrund ungenügender meteorologischer Verhältnisse bisher nicht durchgeführt werden konnten. Zudem kann die Sicherheit für Patient und Besatzung erhöht werden.» |