Da Vinci in Wilderswil: Franzose erster Patient
Der neue Gebirgshelikopter der Rettungsflugwacht vom Typ Agusta Westland Da Vinci hat am Wochende seinen ersten Einsatz ab der Einsatzbasis Wilderswil geflogen. Damit sind jetzt insgesamt fünf Rettungsflugwacht-Gebirgsbasen mit dem neuen Helikopter ausgerüstet.
pd/bns. Am späteren Samstagnachmittag nach 17 Uhr wurde laut einer Medienmitteilung die Rettungsflugwacht durch die Sanitätsnotrufzentrale Luzern alarmiert: «Ein am Knöchel verletzter Franzose musste unterhalb des Bonistocks in der Region Melchsee-Frutt geborgen werden.» Da Rega 8 (Einsatzbasis Erstfeld) bereits im Einsatz war, wurde Rega 10 (Wilderswil) aufgeboten.
Wegen einer sich nähernden Wolkenbank und der damit verbundenen Gefahr einer Blockade des Rettungshelikopters habe der Pilot den Arzt «schwebend» abgesetzt. Bei dieser Technik berührt nach Angaben der Rettungsflugwacht lediglich ein Rad des Helikopters den Boden, was einen stabilen Ein- und Auslad von Personen erlaube: «Nach einer ersten medizinischen Versorgung wurden der Patient und sein Kollege schwebend aufgenommen und ins Kantonsspital Obwalden in Sarnen transportiert.»
Mit Wilderswil sind laut der Medienmitteilung nun insgesamt fünf Rettungsflugwacht-Einsatzbasen mit dem neuen Gebirgshelikopter Da Vinci ausgerüstet. Als nächster Standort folge Samedan im Engadin, auf Winterbeginn schliesslich Mollis im Kanton Glarus und Zweisimmen im Berner Oberland. |