Ringgenberg: Projektwettbewerb für Mehrzweckhalle
Die Ausschreibungsunterlagen für den zweistufigen Projektwettbewerb für den Neubau einer Mehrzweckhalle in Ringgenberg sind vom Gemeinderat genehmigt worden. Für die Wahl eines geeigneten Architekurbüros ist ein öffentliches, selektives Auswahlverfahren vorgesehen.
pd/bns. Unter den Bewerbungen, die den Teilnahmebedingungen entsprechen, wird das Preisgericht acht Bewerber aufgrund bestimmter Eignungskriterien selektionieren und sie zur Einreichung eines Wettbewerbprojektes einladen.
Gemeindeschreiber Peter Riesen, Ringgenberg
Die öffentliche Ausschreibung auf Simap.ch – die gemeinsame elektronische Plattform von Bund, Kantonen und Gemeinden im Bereich des öffentlichen Beschaffungswesens – ist bereits erfolgt. Abgabetermin für die Bewerbungen 1. Stufe ist der 18. Juni 2010, 17 Uhr. Der Selektionsentscheid für die 2. Stufe erfolgt bis am 19. Juli 2010. Die Wettbewerbsprojekte müssen dann bis am 8. Oktober 2010 abgegeben werden.
Bestnote für die Finanzverwaltung
Der Gemeinderat nahm Kenntnis vom Revisionsbericht der Gemeinderechnung 2009. Revisor Urs Bolliger stellt Finanzverwalter Beat Mühlemann und seinem Team für die Rechnungsführung ein hervorragendes Zeugnis aus.
Geruchsprobleme in der Säge
Die Kanalisations-Anschlussleitung der Gemeinde Niederried beziehungsweise die Anschlussschächte im Dorfteil Säge verursachen leider noch immer erhebliche Geruchsimmissionen. In einem deutlichen Brief musste nochmals bei der Gemeinde Niederried interveniert und eine fachmännische Betreuung der Anlage verlangt werden.
Tagesschule: Wohl keine Bundeshilfe
In einem enttäuschenden Brief teilte das in dieser Sache zuständige Bundesamt für Sozialversicherungen der Gemeinde Ringgenberg mit, dass für die sogenannte Anstossfinanzierung des Bundes für Tagesschulen bereits kein Geld mehr vorhanden sei; der zur Verfügung stehende Verpflichtungskredit von 120 Millionen Franken sei bereits Ende Februar 2010 ausgeschöpft gewesen. Für die verantwortlichen Entscheidungsträger in «Bundesbern» kommt offensichtlich das in vielen Gemeinden nun eingeführte Tagesschulangebot zu spät, scheinen doch in «Bundesbern» erhebliche Lücken im Rechnen zu bestehen ...
Primatwechsel für das Gemeindepersonal
Der Gemeinderat beschloss, von der Übergangslösung der Pensionskasse für die Gemeindeangestellten Gebrauch zu machen und für die unter 55jährigen Mitarbeiter per 1. Januar 2011 den Wechsel vom Leistungs- ins Beitragsprimat zu vollziehen. Die über 55jährigen Mitarbeiter können im Leistungsprimat bleiben. Die für das Personal leicht günstigere Aufteilung der Prämien wird indessen beibehalten.
Aus der Steuerstatistik der Gemeinde
20 Prozent der Steuerpflichtigen der Einwohnergemeinde Ringgenberg haben kein steuerpflichtiges Einkommen, 12 Prozent haben ein pflichtiges Einkommen zwischen 1500 und 10 000 Franken, 48 Prozent befinden sich in einer steuerpflichtigen Bandbreite von 15 000 bis 50 000 Franken, 18 Prozent versteuern ein Einkommen zwischen 60 000 und 100 000 Franken, 2 Prozent über 100 000 Franken. – Die Steuerausstände bis 2008 betragen rund 560 000 Franken. |