Thun: Empa will Zusammenarbeit mit der regionalen Industrie verstärken
Nach Einschätzung des neuen Direktors der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa), Gian-Luca Bona, sollten sich mit der regionalen Industrie künftig Projekte realisieren lassen.
pd/bns. In Thun will die Empa laut einer Medienmitteilung vor allem nanostrukturierte Materialien entwickeln und bearbeiten sowie die nanomechanischen Eigenschaften von Werkstoffen untersuchen. Die Empa, eine Forschungsanstalt des ETH-Bereichs mit Standorten in Dübendorf, St. Gallen und Thun, hat mit Gian-Luca Bona seit letztem Herbst einen neuen Direktor. Im Rahmen eines Anlasses, welcher durch die Stadt Thun und die Wirtschaftsförderung des Kantons Bern organisiert wurde, stellte der neue Direktor mit dem Direktionsmitglied Pierangelo Gröning und der Marketingleiterin Gabriele Dobenecker seine Institution vor Vertretern aus Wirtschaft und Politik vor: «Zugleich vermittelte er eine Übersicht über die Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkte.» Grosse Aufmerksamkeit schenke der neue Empa-Chef der Zusammenarbeit zwischen Forschung und Wirtschaft und dem damit verbundenen Wissens- und Technologietransfer.
Bei einer Diskussion konnten laut der Medienmitteilung die Vertreter aus der Wirtschaft ihre Forschungsarbeiten und -projekte vorstellen und direkt Anknüpfungspunkte zur Forschungsanstalt Empa suchen. Die Empa plane, bei Bedarf in Zukunft auch in Thun Seminare durchzuführen. So finde am 15. und 16. März ein Workshop zum Thema «Moderne elektrochemische Methoden in der Materialwissenschaft» statt.
Bezüglich der Entwicklung der Empa in Thun habe Gian-Luca Bona vor allem die Berufung von Patrik Hoffmann und den Aufbau eines Laser-Zentrums betont, verlautet im weiteren. Der Standort sei mit etwa 80 hochmotivierten Mitarbeitern und vielen innovativen Projekten gut positioniert: «In Thun wird die Empa vor allem nanostrukturierte Materialien entwickeln und bearbeiten sowie die nanomechanischen Eigenschaften von Werkstoffen untersuchen.» Bonas nannte als Ziel, vor allem Zusammenarbeit mit der regionalen Industrie zu verstärken. |