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Berner Oberland News – 15. Jahrgang
Montag 22. März 2010
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Seit Mitte Oktober 2008 ist es zu zeitweiligen Unterbrüchen in der aktuellen Berichterstattung der Berner Oberland News gekommen. Der Grund: Die im Sommer 2006 transplantierte Lunge von Beo-News-Herausgeber Peter Schmid zeigt Abstossreaktionen und muss im Universitätsspital Zürich entsprechend therapiert werden.

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Straftaten im Jahr 2009 deutlich angestiegen

Die Kantonspolizei Bern hat im vergangenen Jahr einen deutlichen Anstieg der Straftaten verzeichnet. Die Zahl belief sich auf insgesamt 84 823, das sind rund 8500 mehr als im Vorjahr. Grund für den markanten Zuwachs ist in erster Linie der Anstieg der Vermögensdelikte wie Diebstähle und Sachbeschädigungen. Prozentual stark angestiegen sind auch die Raubdelikte.

pkb/bns. Die polizeiliche Kriminalstatistik ist laut einer Medienmitteilung in diesem Jahr zum ersten Mal in der ganzen Schweiz nach einheitlichen Kriterien erfasst und ausgewertet worden. Die Kantonspolizei Bern hatte die Statistik im Rahmen eines Pilotversuchs bereits im vergangenen Jahr nach der neuen Regelung verfasst. Vergleiche sind aber nur beschränkt möglich: So ist es in einigen Bereichen zu Anpassungen bei der Erfassung gekommen. Zu beachten ist zudem, dass in der polizeilichen Kriminalstatistik die Straftaten nicht auf Grund des Ereignisdatums erfasst werden, sondern erst nach Abschluss der Bearbeitung durch die Polizei. Verlässliche Tendenzen werden schliesslich erst auf Grund eines Mehrjahresvergleiches möglich sein.

84 823 Straftaten im vergangenen Jahr
Nach der neuen Zählweise hat die Kantonspolizei Bern im Jahr 2009 insgesamt 84 823 Straftaten registriert. Der Grossteil davon – 79,9 Prozent – sind Straftaten nach Strafgesetzbuch. Rund 16 Prozent sind Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz, 2,5 Prozent gegen das Ausländergesetz sowie 1,6 Prozent gegen weitere strafrechtlich relevante Bundesnebengesetze. In diesen Zahlen nicht berücksichtigt sind Widerhandlungen gegen kantonale Gesetze oder das Strassenverkehrsgesetz.

Starker Anstieg der Vermögensdelikte
Der markante Zuwachs von zehn Prozent auf 67 800 Delikte gegen das Strafgesetzbuch ist in erster Linie auf den Anstieg der Vermögensdelikte zurückzuführen. Diese machen mit 52 733 den weitaus grössten Teil aus. In diesem Bereich wurde ein Anstieg von elf Prozent im Vorjahresvergleich verzeichnet. Mehr als die Hälfte entfällt dabei auf Diebstähle (ohne Fahrzeuge), nämlich 22 162 Straftaten (+9 Prozent). Einen weiteren wesentlichen Teil machen die Sachbeschädigungen ohne Diebstahl aus (10 706 Straftaten, +6 Prozent). In Zusammenhang mit Diebstahldelikten wurden 7187 Sachbeschädigungen registriert – etwa bei Einbrüchen.

Elf Prozent mehr Gewaltstraftaten
Im vergangenen Jahr sind im Kanton Bern insgesamt 4942 Gewaltstraftaten verzeichnet worden. Das sind 486 oder elf Prozent mehr als im Vorjahr. Darunter werden sämtliche Straftatbestände zusammengefasst, die die vorsätzliche Anwendung oder Androhung von Gewalt gegen Personen beinhalten. Der Anteil der schweren Gewaltdelikte betrug 2,5 Prozent. Darunter fallen zwei vollendete Tötungsdelikte und 13 versuchte Tötungsdelikte, welche alle aufgeklärt werden konnten. Ebenfalls dazu gehören 39 Fälle von schwerer Körperverletzung (Vorjahr: 29), 55 Vergewaltigungen (61) und 13 schwere Raubdelikte (2). Bei den minderschweren Gewaltstraftaten – insgesamt 3765 (+13 Prozent) – fallen insbesondere 1328 Tätlichkeiten (+1 Prozent), 702 Fälle von einfacher Körperverletzung (+5 Prozent) und 662 Fälle von Raub (+40 Prozent) ins Gewicht. Immer häufiger wird aber auch minderschwere angedrohte Gewalt in Form von Drohung (1033 Fälle, +4 Prozent) polizeilich registriert.

Abnahme bei häuslicher Gewalt und Sexualstraftaten
Im Vergleich zum Vorjahr wurden im Bereich häusliche Gewalt im Kanton Bern eine Abnahme von neun Prozent festgestellt und insgesamt 1432 Straftaten registriert. Die Abnahme könnte eine längerfristige Folge der Offizialisierung solcher Delikte sein, welche einige Jahre zurückliegt. Im Bereich der Sexualstraftaten wurde eine Abnahme von 680 auf 635 registriert. Besonders erfreulich erscheint die Abnahme bei sexuellen Handlungen mit Kindern um 24 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Markante Zunahme der Betäubungsmitteldelikte
Im Jahr 2009 wurden 13 537 Fälle von Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz registriert. Das sind markant mehr als im Vorjahr (11 824). Dies ist in erster Linie auf die polizeiliche Schwerpunktsetzung und die konsequente Präsenz in der Drogenszene zurückzuführen. Zu beachten ist dabei die Aufklärungsquote von 99 Prozent. Ausgehend von der Anzahl Delikte liegt der Schwerpunkt der Betäubungsmitteldelinquenz in der Stadt Bern. 2009 stellte die Kantonspolizei unter anderem 70,14 Kilogramm Haschisch (2008: 49,04 Kilogramm), 27,96 Kokain (5,94 Kilogramm), 142,61 Kilogramm Khat (34,54 Kilogramm) und 26 598 Dosen (Tabletten) Methamphetamin (58 Tabletten) sicher.

In bezug auf das Ausländergesetz kann festgestellt werden, dass ein Grossteil der Straftaten die illegale Einreise oder den unrechtmässigen Aufenthalt in der Schweiz (1347 Straftaten) betrifft. Wie bei den Betäubungsmitteldelikten ist die Aufklärungsquote auch in diesem Bereich sehr hoch, da das Entdecken und die Registrierung dieser Straftaten weitgehend an die Kontrolltätigkeit der Polizei gekoppelt sind.

Unterschiedliche Aufklärungsquoten
Die Aufklärungsquoten sind in den verschiedenen Teilbereichen sehr unterschiedlich. Das hängt in erster Linie mit der polizeilichen Schwerpunktsetzung zusammen, andererseits aber auch mit den besonderen Charakteristika der verschiedenen Deliktstypen. Hoch ist die Aufklärungsquote beispielsweise bei den Straftaten gegen Leib und Leben mit 84 Prozent. Dies auch deshalb, weil Opfer und Täter sich oftmals kennen. Bei den Vermögensstraftaten wird die Aufklärungsquote negativ beeinflusst durch die vielfach zusammenhängenden Einbruch- und Fahrzeugdiebstähle sowie Sachbeschädigungen. Bei letzteren ist der wesentliche Anteil der Fälle von Vandalismus zu berücksichtigen. Dazu kommt die Tatsache, dass die Aufklärung von Einbrüchen meist mit sehr viel Ermittlungsaufwand verbunden ist, dies insbesondere wegen international und hochmobil operierender, spezialisierter Tätergruppierungen. Dadurch liegt die Aufklärungsquote der Vermögensstraftaten insgesamt bei 15 Prozent. Da diese Delikte wiederum einen Grossteil der Straftaten gegen das Strafgesetzbuch ausmachen, liegt die Aufklärungsquote der Straftaten gegen das Strafgesetzbuch insgesamt bei 24 Prozent.

Wissenschaftliche Erhebung zur Sicherheitslage
Die Kantonspolizei Bern passt auf Grund der aktuellen Entwicklung der Kriminalitätslage die Schwerpunktsetzung laufend an. Im Bereich Prävention werden bedürfnisorientierte Einzelberatungen und Schulungen zu den verschiedensten Themenbereichen wie etwa Raubüberfällen oder Einbrüchen durchgeführt. Auch bei der Sicherheit von öffentlichen Verwaltungen wurde auf Grund der Zunahme der Bedürfnisse das Angebot ausgebaut. Zudem ist in Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei Zürich und unter Beizug von externen Fachleuten eine wissenschaftlich abgestützte Erhebung der Sicherheitslage geplant. Die erhobenen Informationen über die Entwicklung der Sicherheit sollen ein gezieltes Vorgehen zu deren Erhöhung ermöglichen. Die Durchführung inklusive Auswertung der Befragung soll bis Ende 2010 abgeschlossen sein. Im kommenden Herbst wird zudem eine Opferbefragung durchgeführt.
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