Raiffeisenbank Ringgenberg mit neuem Verwaltungsratspräsidenten
Die Raiffeisenbank Ringgenberg – neben dem Hauptsitz Ringgenberg mit den Standorten Beatenberg, Habkern, Iseltwald und Niederried – hat mit Manuel Scheller, Ringgenberg, einen neuen Verwaltungsratspräsidenten. Im Geschäftsjahr 2009 nahmen die Ausleihungen erneut um fünf Prozent auf heute 264 Millionen Franken zu. Dank diesem Wachstum konnte der Betriebsertrag um knapp zehn Prozent auf 4,8 Millionen Franken gesteigert werden.
pd/bns. Durch Kostendisziplin erhöhten sich laut einer Medienmitteilung die Geschäftskosten um unterdurchschnittlich drei Prozent auf insgesamt 2,7 Millionen Franken. Der Jahresgewinn liegt mit 321 000 Franken sechs Prozent über dem Vorjahr.
Führungswechsel bei der Raiffeisenbank Ringgenberg
Nach 23jähriger Tätigkeit als Verwaltungsrat, wovon 13 Jahre als Präsident, hat Peter Rieder, Ringgenberg, auf die diesjährige Generalversammlung hin, seinen Rücktritt erklärt: «Als Nachfolger wurde der Vizepräsident des Verwaltungsrates, Manuel Scheller, Ringgenberg, einstimmig zum neuen Präsidenten gewählt. Scheller, Inhaber eines Treuhandbüros in Interlaken, verfügt über langjährige Erfahrungen im Finanzbereich und bringt die notwendigen fachlichen und führungsmässigen Voraussetzungen mit, um die regional ausgezeichnet positionierte Raiffeisenbank Ringgenberg mit Erfolg mitzugestalten.»
Auf Sicherheit bedacht
«Das sehr erfreuliche Geschäftsergebnis der Raiffeisenbank Ringgenberg ist unter anderem auf die Tatsache zurückzuführen, dass seit der Finanzkrise immer mehr Menschen den auf Sicherheit bedachten Werten von Raiffeisen vertrauen», heisst es im weiteren: «Zusätzlich sind die gelebte Kundennähe und Nachhaltigkeit gewichtige Erfolgsfaktoren. Die Raiffeisenbank Ringgenberg verzeichnete im Jahr 2009 eine überdurchschnittliche Zunahme in den Hypothekarausleihungen und erreicht mit 250 Millionen Franken einen Rekordwert. Die Qualität des Kreditportfolios, das überwiegend aus erstklassigen Wohnhypotheken besteht, ist unverändert hoch. Es entstanden keine Verluste aus dem Kreditgeschäft; für mögliche Ausfälle wurden zusätzliche Rückstellungen und Reserven gebildet.»
Der Raiffeisenbank Ringgenberg sind laut der Medienmitteilung im Jahzr 2009 zehn Millionen Franken an Neugeldern zugeflossen: «Die Kundengelder erreichen somit einen erfreulichen Wert von 177 Millionen Franken. Durch das tiefe Zinsniveau fand eine markante Umlagerung von festverzinslichen Anlagen in die traditionellen Spargelder statt.»
Solides Ergebnis in schwierigem Umfeld
Der Bruttogewinn 2009 betrug nach Angaben der Bank zwei Millionen Franken (+18 Prozent). Das kräftige Wachstum im Zinsengeschäft führte zu einem um 6,7 Prozent höheren Zinserfolg von 4,3 Millionen Franken. Gleichzeitig resultiert eine deutliche Steigerung im Kommissions- und Handelsgeschäft, welches um 14,7 Prozent auf insgesamt 215 000 Franken zunahm. Der Jahresgewinn betrug im Jahr 2009 321 000 Franken (+6,2 Prozent).
Stabile Geschäftskosten
Trotz den deutlich höheren Volumina hätten die Geschäftskosten 2009 mit 3,2 Prozent nur moderat zugenommen und einen Betrag von 2,7 Millionen Franken erreicht. Durch einen leicht höheren Personalbestand nahmen die entsprechenden Kosten um 7,5 Prozent auf 1,7 Millionen Franken zu. Dagegen wurde der Sachaufwand auf eine Million Franken reduziert (–3,3 Prozent).
«Hohe Sicherheit garantiert»
Dank der hohen Reservebildung habe das anrechenbare Eigenkapital per Ende 2009 gegenüber dem Vorjahr um 10,2 Prozent auf 21,7 Millionen Franken zugenommen, verlautet im weiteren. Damit würden die gesetzlichen Erfordernisse deutlich übertroffen.
Raiffeisen Ringgenberg wächst weiter
«Die Raiffeisenbank Ringgenberg ist erfreulich ins Jahr 2010 gestartet und erwartet für das ganze Jahr trotz den verschärften Rahmenbedingungen wiederum ein gutes Geschäftsergebnis», verlautet abschliessend.
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