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Donnerstag 4. März 2010
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Weniger Verkehrsunfälle aber mehr Tote

Die Zahl der Strassenverkehrsunfälle im Kanton Bern ist im Jahr 2009 deutlich zurückgegangen. Rückläufig war auch die Zahl der Verletzten. Die Bilanz wird aber durch eine deutliche Zunahme der Todesopfer getrübt: 53 Menschen starben auf dem Berner Strassennetz – zehn mehr als im Vorjahr.

pkb/bns. Die Polizei registrierte laut einer Medienmitteilung im Jahr 2009 im Kanton Bern insgesamt 6277 Verkehrsunfälle. Die Zahl sank damit im Vergleich zum Vorjahr um 460 Unfälle respektive 6,8 Prozent. Die Unfallzahlen sind nach 2003 zum sechsten Mal in Folge zurückgegangen. Die Altersgruppe der 20- bis 24jährigen verursachte mit 15,1 Prozent am meisten Unfälle, gefolgt von den 25- bis 29jährigen mit 10,9 Prozent. Der grösste Teil der Unfälle, nämlich 4183 oder 66,6 Prozent - ereignete sich innerorts. 1195 Mal (19 Prozent) kam es zu Unfällen auf Ausserortsstrassen, 815 Mal (13 Prozent) auf Autobahnen und 84 Mal auf Autostrassen. Fast ein Drittel aller polizeilich registrierten Unfälle ereignete sich an einem Freitag oder einem Samstag.

Der Rückgang der Unfallzahlen wirkte sich erneut auf die Anzahl der Verletzten aus. 2009 wurden 3081 Menschen bei Unfällen auf dem Berner Strassennetz verletzt. Das sind 255 weniger als im Vorjahr. Die Zahl der Verletzten hat in den vergangenen 25 Jahren kontinuierlich abgenommen. Auch die Zahl der Schwerverletzten sank im vergangenen Jahr und zwar auf 600 (Vorjahr: 698).

Deutlicher Anstieg der Todesopfer
Die erfreuliche Bilanz bei den Unfallzahlen und der Zahl der Verletzten wird durch einen deutlichen Anstieg bei den Todesopfern getrübt. Im vergangenen Jahr starben 53 Personen auf den Strassen im Kanton Bern. Das sind zehn mehr als im Vorjahr. Die Hintergründe der tödlichen Unfälle sind sehr unterschiedlich, weshalb keine generellen Aussagen über die Ursachen des Anstiegs gemacht werden können. Zu beachten ist, dass die Zahl der Getöteten statistisch dem Mittelwert der letzten fünf Jahre entspricht und im Vorjahr ein Rekordtief bei den Todesopfern verzeichnet werden konnte.

Die Altersgruppe der 20- bis 24jährigen verursachte mit 21,6 Prozent die meisten Unfälle mit Todesfolge. 20 Personen starben bei Unfällen, welche durch zu hohe Geschwindigkeit verursacht wurden. Stark angestiegen ist die Zahl der Getöteten im Ausserortsbereich, nämlich von 20 auf 28; dies, obwohl auch hier die Gesamtzahl der Unfälle und der Verletzten zurückgegangen ist. Positiv entwickelte sich die Situation innerorts: Die Zahl der Unfälle sank um 311 auf 4183, diejenige der Verletzten von 2178 auf 1991. Aber auch hier wurde eine Zunahme der tödlich Verletzten um zwei auf 20 registriert.

Weniger Zweiradunfälle – doppelt so viele Tote
Bei den Zweiradfahrern musste eine erhebliche Zunahme der tödlich Verletzten festgestellt werden. Die Zahl verdoppelte sich von elf auf 22 Personen; dies, obwohl auch die Gesamtzahl der Zweirradunfälle und der dabei Verletzten im vergangenen Jahr etwas zurückgegangen ist. Neun Menschen starben bei Velounfällen (Vorjahr: vier). In den Kategorien Motorfahrrad, Kleinmotorrad und Motorrad bis 125 Kubikzentimeter waren fünf Todesopfer zu beklagen, im Vorjahr keine. Bei Unfällen mit Motorrädern über 125 Kubikzentimeter starben acht Personen (Vorjahr: sieben).

Die Zahl der verunfallten Fussgänger sank um 3,7 Prozent auf 282. Die Zahl der Getöteten in diesem Bereich sank von neun auf fünf Personen. Bei den verunfallten Fussgängern auf Fussgängerstreifen wurde eine Zunahme um fünf auf 128 festgestellt, der rückläufige Trend der letzten Jahre hat sich damit nicht fortgesetzt. Im Jahr 2009 wurden bei Verkehrsunfällen 228 Kinder verletzt, das sind 15 mehr als im Vorjahr. Vier Kinder wurden dabei getötet (Vorjahr: eines). 53,0 Prozent aller verunfallten Kinder waren mit dem Velo unterwegs.

Geschwindigkeit als Hauptursache
Die häufigste Unfallursache war im vergangenen Jahr die Geschwindigkeit, nämlich in 16 Prozent der Fälle (Vorjahr: 14,9 Prozent). Sie hat damit das «Missachten des Vortritts» abgelöst, welches im vergangenen Jahr in 15 Prozent die Ursache war. Die Zahl der Verunfallten unter Alkoholeinfluss sank um zehn auf  297. Alkohol steht in der Auflistung der Unfallursachen an sechster Stelle. Auf Autobahnen ist nach wie vor ungenügender Abstand die Hauptunfallursache.

Die Kantonspolizei Bern hat ihre Aktionen im Bereich Prävention bereits auf die Erkenntnisse aus der Unfallstatistik ausgerichtet. So werden die Aktionen, welche speziell auf die Zweiradfahrer ausgerichtet sind, weitergeführt respektive ausgeweitet.

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