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Mittwoch 17. November 2010
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Wasserkraftwerk Schattenhalb 3 in Betrieb

Nach zweieinhalbjähriger Bauzeit ist das 31,5 Millionen Franken teure Wasserkraftwerk Schattenhalb 3 der BKW-Tochter EWR Energie AG Willigen in der Gemeinde Schattenhalb offiziell in Betrieb gegangen. Demgegenüber soll das stark umstrittene Wasserkraftwerkprojekt Bort/Grindelwald unter den gegebenen Umständen nicht weiterbearbeitet werden. Bei geänderter Interessen- und Bedürfnislage werde eine Wiederaufnahme des Projekts nicht ausgeschlossen.

pd/bns. Mit einer Leistung von 9,6 Megawatt und einer mittleren Jahresproduktion von 48,6 Gigawattstunden soll laut einer Medienmitteilung Schattenhalb 3 den jährlichen Strombedarf von rund 14 000 Haushalten decken. Das Wasserkraftwerk leistet nach Angaben der BKW FMB Energie AG «einen wichtigen Beitrag zur Versorgung des Berner Oberlandes mit erneuerbarer, einheimischer und kohlendioxidfreier Energie». Die Kosten für das neue Wasserkraftwerk werden mit 31,5 Millionen Franken angegeben. Ein Grossteil der Aufträge sei an das lokale und regionale Gewerbe vergeben worden. Das Projekt stiess nach BKW-Darstellung bei der Bevölkerung bereits in einer frühen Phase, im Jahre 2002, auf grosse Akzeptanz. Zudem stehe es im Einklang mit der Wassernutzungsstrategie des Kantons Bern. Im Rahmen der Kompensationsmassnahmen für den Bau des Wasserkraftwerks Schattenhalb 3 seien das Landstück «Balmglunte» sowie ein 200 Meter langer Abschnitt des Falchernbachs renaturiert worden: «Damit ist ein wichtiger Beitrag zur Bewahrung der Biodiversität der Region geleistet worden.»

Expertise zur Konfliktvermeidung
Die BKW FMB Energie AG beauftragt laut einer weiteren Medienmitteilung die beiden Oberländer Politiker Grossrätin Christine Häsler und Nationalrat und Grossrat Peter Flück mit einer gesellschaftspolitischen Expertise zur Vermeidung von Konflikten bei der Realisierung von Kleinwasserkraftprojekten im Berner Oberland: «Sie will auf diesem Weg neue Ansätze entwickeln, um dem zunehmenden lokalen, regionalen und nationalen Widerstand gegen Kleinwasserkraftprojekte zu begegnen.» Das Ergebnis der anhand konkreter Projekte zu erstellenden Expertise soll bis Frühjahr 2011 vorliegen. Die Umsetzung von Kleinwasserkraftprojekten stosse zunehmend auf lokalen, regionalen und nationalen Widerstand, und zwar selbst bei Projekten, deren Errichtung vom Kanton grundsätzlich befürwortet werde. Von der Opposition betroffen seien auch mehrere Projekte der BKW und ihrer Tochtergesellschaften Sol-E Suisse AG, EWR Energie AG und EW Grindelwald AG.

Kleinwasserkraftwerk Bort/Grindelwald wird vorerst nicht gebaut
«Die Erreichung der vom Bund gesetzten Ziele im Bereich der neuen erneuerbaren Energien beruht stark auf der Errichtung von Kleinwasserkraftwerken in den Voralpen und Alpen. Um wie angestrebt bis ins Jahr 2030 zwei bis vier Prozent der dann nachgefragten Strommenge aus Kleinwasserkraftwerken bereitzustellen, müssen schweizweit gegen 400 entsprechende Projekte realisiert werden können.» Die BKW suche deshalb neue Ansätze zur Vermeidung von Konflikten. Sie beauftrage zu diesem Zweck die beiden aus unterschiedlichen politischen Lagern stammenden Oberländer Grossräte Christine Häsler und Peter Flück mit der Durchführung einer gesellschaftspolitischen Expertise anhand konkreter Projekte im Berner Oberland: «Das stark umstrittene Projekt Bort/Grindelwald wird unter den gegebenen Umständen nicht weiterbearbeitet. Bei geänderter Interessen- und Bedürfnislage wird eine Wiederaufnahme des Projekts nicht ausgeschlossen.» Der Bachlägerwasserfall und der Wildbach zwischen Bachläger und Bort in Grindelwald – siehe auch Grindelwald: Touristische Attraktionen durch Kleinkraftwerk bedroht vom Freitag 12. Juni 2009 und Widerstand gegen Kleinwasserkraftwerk Bort formiert sich vom Montag 27. Juli 2009 dürfen nach Auffassung von Projektgegnern für die Erhaltung des Bachlägerwasserfalls nicht einem Kleinkraftwerk zu Opfer fallen.

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