Hier könnte auch Ihr Werbebanner stehen


Zentrum Artos – Ihr Ferien- und Seminarhotel
in Interlaken
Berner Oberland News – 15. Jahrgang
Samstag 6. November 2010
Ihr Internet-Provider im
Berner Oberland
Aktuelle Frontseite
In eigener Sache
Seit Mitte Oktober 2008 ist es zu zeitweiligen Unterbrüchen in der aktuellen Berichterstattung der Berner Oberland News gekommen. Der Grund: Die im Sommer 2006 transplantierte Lunge von Beo-News-Herausgeber Peter Schmid zeigt Abstossreaktionen und muss im Universitätsspital Zürich entsprechend therapiert werden.

Eine wundervolle Mischung
von Ferien und Mykologie!
Ferien verbunden mit dem Beobachten und Bestimmen von Pilzen ist mit Sicherheit ein faszinierendes Erlebnis für jeden Pilzfreund. Das Rezept: Eine Ferienwohnung in Ringgenberg, ein interessantes Pilzgebiet und eine einzigartige Ferienregion
Anmeldung/Informationen:
hans.zurbuchen@quicknet.ch


Ringgenberg-Goldswil am Brienzersee
mit seinem idyllischen Burgseeli ein idealer Ferienort. 

Netz gegen Kinderporno

Seitenanfang

Thuner Budget bei sinkender Steuerbelastung ausgeglichen

Das Budget 2011 der Stadt Thun schliesst bei einem Umsatz von 274 Millionen Franken ausgeglichen ab. Der Aufgaben- und Finanzplan weist jedoch für die Jahre 2012 bis 2014 Defizite aus. Mehr als acht Millionen Franken beträgt der jährliche Steuerausfall infolge der kantonalen Steuergesetzrevisionen. Aus dem selben Grund sinkt aber auch die Steuerbelastung der Thuner um zehn Prozent.

pd/bns. Der Thuner Stadtrat verabschiedet laut einer Medienmitteilung das Budget für das Jahr 2011 am kommenden 25. November sowie den Aufgaben- und Finanzplan 2011 bis 2014 zur Kenntnis nehmen. Die kurz- und mittelfristige finanzielle Zukunft der Stadt Thun ist durch folgende Faktoren geprägt. Unveränderte Steueranlage: Der Gemeinderat unterbreitet dem Stadtrat den Voranschlag 2011 bei unveränderter Steueranlage (1,74 Einheiten) vor allem dank strenger Budgetvorgaben und weiterer Sparmassnahmen mit einem ausgeglichenen Ergebnis. Steuergesetzrevision wirkt sich aus: Der Nettosteuerertrag beträgt im Jahr 2011 rund 102 Millionen Franken oder 2414 Franken pro Kopf der Bevölkerung. Die Steuerzahler werden wie bereits vor zwei Jahren erneut spürbar entlastet: «Durch die beiden kantonalen Steuergesetzrevisionen sinken die Gemeindesteuern in Thun insgesamt um rund zehn Prozent.» Die Stadt Thun müsse dadurch aber Ertragseinbussen von jährlich wiederkehrend mehr als acht Millionen Franken verkraften. Stabiler Personalaufwand: Der Lohnaufwand für das städtische Personal liege um 0,3 Millionen Franken oder ein halbes Prozent unter dem Vorjahreswert, was vor allem auf den geringeren Aufwand für die Pensionskasse zurückzuführen sei.

Wiederum starker Anstieg der Beiträge an den Kanton
Gegenüber dem Jahr 2009 steigen laut der Medienmitteilung die Beiträge an die durch übergeordnete Gesetzgebung geregelten Aufgabenbereiche Sozialhilfe, Ergänzungsleistungen, öffentlicher Verkehr, Bildung und Familienzulagen insgesamt um 2,2 Millionen Franken an und betragen gesamthaft 46 Millionen Franken. Fast die Hälfte der Gemeindesteuern sei für diese Beiträge reserviert.

Hohe Investitionsausgaben
Die Nettoinvestitionen betragen rund 23 Millionen Franken: «Die grössten Einzelprojekte sind die Sanierung des Pestalozzischulhauses und der geplante Uferweg Bahnhof-Schadau.» Die Renovation des Pestalozzischulhauses soll im August 2012 beginnen, zum Schulbeginn 2014/2015 kehrten die Schulklassen ins sanierte Schulhaus Pestalozzi zurück. «Die Erlöse aus Liegenschaftsverkäufen der Stadt betragen 14 Millionen Franken, insbesondere durch den Verkauf der Blümlimatte und der Lachenwiese. Die Investitionen können im Jahr 2011 vollständig selbst finanziert werden, denn der Selbstfinanzierungsgrad liegt mit 103 Prozent über 100. Wird diese Kennzahl jedoch ohne Grundstückverkäufe berechnet, ergibt sich allerdings ein ungenügender Wert von 43 Prozent.

Schlechte Aussichten ab dem Jahr 2012
Der Gemeinderat rechnet für die Jahre 2012 bis 2014 mit Fehlbeträgen von je 3,3 bis 4,3 Millionen Franken. Diese Aussichten zeigten, dass der seit 2003 praktizierte Aufgabenverzicht in der neuen Legislatur 2011 bis 2014 weitergeführt werden müsse: «Im Vergleich mit anderen Berner Städten verfügt Thun über die schwächste Steuerkraft. Der Gemeinderat will durch Massnahmen zur Wirtschaftsförderung und durch gute Bedingungen für den Wohnungsbau die Steuerkraft stärken. Steuerkräftige Firmen oder Organisationen sowie Privatpersonen sollen vermehrt in Thun wohnen. Angeboten werden unter anderem Firmenareale auf dem Entwicklungsschwerpunkt Bahnhof-Aarefeld, dem Entwicklungsschwerpunkt Thun Nord/Steffisburg, in Thun-Schoren mit dem Wirtschaftspark und dem neuen Produktionsgebäude von Meyer Burger oder in Thun-Süd auf dem Areal Weststrasse Süd. Zeitgemässe, attraktive Wohnungen entstehen auf dem ehemaligen Emmi-Areal, an der Scheibenstrasse sowie auf der Blümlimatte.» – Eine Wirkung der Massnahmen könne aber nicht kurzfristig erwartet werden: «Die Legislaturziele der am 28. November 2010 neu zu wählenden Legislative und Exekutive werden sich am engen finanziellen Handlungsrahmen orientieren müssen.»

Berner Oberland News
Leserbriefe an die Berner Oberland News sowie Anfragen für Werbebanner, Inserate und Bilder in druckfähiger Auflösung
Aktuelle Frontseite
Seitenanfang
Herausgegeben von Peter Schmid, Freier Journalist, Obdorfstrasse 279 A, 3852 Ringgenberg / Redaktionsstube Ringgenberg Telefon +41(0)33 821 10 60 / Mobiles +41(0)79 427 45 78 und Dora Schmid +41(0)79 645 27 11 / Postcheckkonto 40-71882-7
Für den Inhalt von verknüpften externen Websites (Links) beziehungsweise für die darauf von Dritten angebotenen Informationen, Produkte und Dienstleistungen übernehmen die «Berner Oberland News» keine Verantwortung.

 
'