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Freitag 22. Oktober 2010
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Viertes Nationales Klimaforums in Thun

Höhepunkt des mit rund 450 Teilnehmer ausverkauften vierten Nationalen Klimaforums am Mittwoch in Thun war der Auftritt von Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus, dem Erfinder der Mikrokredite.

pd/bns. Muhammad Yunus legte laut einer Medienmitteilung dar, wie er eine Reihe von Sozialunternehmen aufgebaut habe, mit denen niemand Geld verdiene, die aber Probleme lösten. So war es laut Yunus die Grameen Bank, die als erstes Unternehmen Mikrokredite vergeben habe. Grameen Energy produziere mit Erfolg Solarsysteme für einzelne Haushalte. Yunus: «Mit Sozialunternehmen lässt sich auch der Klimawandel stoppen.»

Das Thema «Create Impact» (Neudeutsch für «Wirkung erzielen») bezeichnen die Veranstalter als gute Wahl, denn einerseits sei punkto Klimaschutz und nachhaltiger Entwicklung ein markanter Wandel spürbar, wie Nationalratspräsidentin Pascale Bruderer Wyss in ihrem Referat erklärte. Experten und Forumteilnehmer seien sich einig, dass die Umsetzung von Innovationen aus dem Cleantech-Segment nicht nur gut für die Umwelt sei, sondern auch wirtschaftlich Sinn mache: «Cleantech ist ein Motor für die Wirtschaft.». Ein Beispiel dafür sei das Projekt Powerdish der US-Technologiefirma Infinia. CEO J.D. Sitton: «Unser System zur Stromproduktion ist doppelt so effizient als fotovoltaische Anlagen.»

Um den Klimawandel zu stoppen, seien noch gewaltige Anstrengungen nötig, gab der Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber zu bedenken. Der Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgeforschung sprach von einer ethischen und moralischen Verpflichtung der Industrienationen, alles zu tun, damit das Ziel von einer Erwärmung von nicht mehr als zwei Grad erreicht werden könne.

Sogar sauberer Strom für zehn Milliarden Menschen soll möglich sein. Dazu brauche es Solarkraftwerke von einem Prozent der globalen Wüstenregionen und vor allem viel Geld: «Gerhard Knies, Mitgründer des Projektes Desertec, rechnet mit einer Anschubfinanzierung von 20 bis 50 Milliarden Euro.»

450 Teilnehmer fanden sich in Thun beim vierten Nationalen Klimaforum ein. Damit war der Anlass ausverkauft. Mit dabei waren vorab Geschäftsführer und Entscheidungsträger von Schweizer KMU sowie Vertreter national und international führender Organisationen und Institutionen aus Wissenschaft, Forschung und Politik.

Das eintägige Forum wird laut der Medienmitteilung von der Gebäudeversicherung Bern getragen, die das Klimaforum in ihrem Jubiläumsjahr 2007 initiiert habe. Als Hauptpartner engagieren sich von verchiedenen Unternehmen. Unterstützt werde die nationale Plattform von der Universität Bern und der ETH Zürich.

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