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Berner Oberland News – 15. Jahrgang
Donnerstag 28. Oktober 2010
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Gefahrengrundlagen für den Spreitgraben erarbeiten

Für das Gebiet Spreitgraben bei Guttannen sollen Grundlagen erarbeitet werden, um Naturgefahren frühzeitig zu erkennen. Zudem sind in den Gemeinden Innertkirchen und Guttannen wasserbauliche Notmassnahmen vorgesehen. Der Regierungsrat des Kantons Bern hat dafür einen Kredit von insgesamt 3,28 Millionen Franken bewilligt. Die Gesamtkosten, an denen sich auch der Bund und die bernischen Gemeinden beteiligen, liegen bei rund sechs Millionen Franken.

kkb/pd/bns. Seit dem Sommer 2010 treten laut einer Medienmitteilung im Bereich des Spreitgrabens vermehrt Murgänge auf. Deshalb sollen Gefahrengrundlagen erarbeitet werden, um Szenarien für die Murgänge in den kommenden Jahren zu definieren und festzulegen, wann welche Gebiete durch Murgänge betroffen sein könnten. Zudem werde das Einzugsgebiet des Spreitgrabens überwacht, um die Sicherheit der Grimselstrasse und der Siedlungen sicherzustellen.

Als Folge der Murgänge wird laut der Medienmitteilung in Innertkirchen Geschiebe aus der Aare entfernt: «Zudem werden die Dämme gesichert und zusätzlicher Raum für das Geschiebe geschaffen. In Guttannen ist der Bau von Schutzdämmen vorgesehen. Diese sollen verhindern, dass sich die Aare wegen der Murgänge im Spreitgraben in Richtung der Wohnhäuser und des Dorfes Boden ausbreiten kann.»

Transitgasleitung soll Betrieb provisorisch Ende Jahr wieder aufnehmen
Nach Murgängen im Spreitlauigraben sei die Transitgasleitung seit dem 23. Juli 2010 ausser Betrieb, wird auch in einer Medienmitteilung des Bundesamt für Energie erinnert: «Dadurch könnte in Italien im bevorstehenden Winter eine kritische Versorgungslage entstehen.» Am Montag hätten sich Vertreter des Bundesamts für Energie und des italienischen Wirtschaftsministeriums von der Transitgas AG über die geplanten Sofortmassnahmen orientieren lassen: «Durch die Sanierung der Schutzverbauungen im Spreitlauigraben soll die Gasleitung noch vor Jahresende wieder provisorisch in Betrieb gehen können.» Zur möglichst raschen Planung einer definitiven Lösung für die nächsten Jahre, wollten Schweizer und italienische Behörden eine Taskforce einsetzen.

Kritische Versorgungslage in Teilen Italiens?
Nach heftigen Gewittern und Murgängen im Spreitlauigraben habe die Transitgas AG ihre Gasleitung am 23. Juli 2010 aus Sicherheitsgründen ausser Betrieb genommen, verlautet im weiteren: «Weitere Murgänge haben die Gasleitung am 12. August 2010 teilweise freigelegt und die bestehenden Schutzverbauungen weitgehend zerstört.» Seither fliesse über die Transitgasleitung kein Gas mehr nach Italien. Die Transitgasleitung spiele eine grosse Rolle für die italienische Gasversorgungssicherheit: «Im Falle eines kalten, langen Winters oder falls noch eine weitere Gasversorgungsquelle ausfallen würde, könnte es in Teilen Italiens zu einer kritischen Versorgungslage kommen.» Die Transitgas AG habe deshalb unmittelbar nach Ausserbetriebnahme der Leitung mit der Prüfung der technischen Möglichkeiten begonnen, um den Betrieb möglichst rasch wieder herzustellen. Ebenso stünden die zuständigen Behörden auf schweizerischer und italienischer Seite seit Ende Juli in engem Kontakt. Die wichtige Nord-Süd-Transitgasleitung führe durch die Schweiz von der Grenze Deutschland/Schweiz bei Wallbach (Kanton Aargau) bis zur Grenze Schweiz/Italien beim Griespass (Kanton Wallis): «Diese Transitleitung wurde zu Beginn der 1970er Jahre von der Transitgas AG erstellt und zwischen 1994 und 2002 ausgebaut.»

Treffen in Bern
Am Montag 25. Oktober 2010 fand laut der Medienmitteilung in Bern ein Treffen zwischen Guido Bortoni, Vorsteher des italienischen Energiedepartements, Gilberto Dialuce, Vorsteher der Generaldirektion für Energieversorgungssicherheit und -Infrastrukturen, Walter Steinmann, Direktor des Bundesamtes für Energie sowie Vertretern der Transitgas AG statt: «Die Delegationen nahmen die verschiedenen geprüften Lösungsansätze zur Kenntnis. Als Sofortmassnahme soll nun die sofortige Sanierung und Stabilisierung der Schutzverbauungen der Leitung im Spreitlauigraben umgesetzt werden.» Ziel sei, die Leitung noch vor Ende dieses Jahres wieder provisorisch in Betrieb zu nehmen – vorbehältlich der Zustimmung des Eidgenössischen Rohrleitungsinspektorats nach Abschluss der Sanierungsarbeiten.

Neben dieser kurzfristigen Massnahme sollen aber auch Schritte für eine definitive Lösung für die kommenden Jahre eingeleitet werden. Die Vertreter des italienischen Wirtschaftsministeriums und des schweizerischen Bundesamts wollten dazu eine Taskforce einsetzen, welche die entsprechenden Planungsarbeiten und Genehmigungsverfahren in sehr kurzer Zeit vorantreiben soll.

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