Hier könnte auch Ihr Werbebanner stehen


Zentrum Artos – Ihr Ferien- und Seminarhotel
in Interlaken
Berner Oberland News – 15. Jahrgang
Sonntag 26. September 2010
Ihr Internet-Provider im
Berner Oberland
Aktuelle Frontseite
In eigener Sache
Seit Mitte Oktober 2008 ist es zu zeitweiligen Unterbrüchen in der aktuellen Berichterstattung der Berner Oberland News gekommen. Der Grund: Die im Sommer 2006 transplantierte Lunge von Beo-News-Herausgeber Peter Schmid zeigt Abstossreaktionen und muss im Universitätsspital Zürich entsprechend therapiert werden.

Eine wundervolle Mischung
von Ferien und Mykologie!
Ferien verbunden mit dem Beobachten und Bestimmen von Pilzen ist mit Sicherheit ein faszinierendes Erlebnis für jeden Pilzfreund. Das Rezept: Eine Ferienwohnung in Ringgenberg, ein interessantes Pilzgebiet und eine einzigartige Ferienregion
Anmeldung/Informationen:
hans.zurbuchen@quicknet.ch


Ringgenberg-Goldswil am Brienzersee
mit seinem idyllischen Burgseeli ein idealer Ferienort. 

Netz gegen Kinderporno

Seitenanfang
Im Rahmenprogramm. Von links nach rechts der Pianist Berkant Nuriev, Beat Vögele (musikalischer Leiter) die Sopranistin Maria-Antonietta Mollica, die Sopranistin Noëmi Sohn, die Mezzosopranistin Antonia Frey, Raphel Höhn und Philippe Alexandre Royal unterhalten die Gäste musikalisch-szenisch. (Bild Dora Schmid-Zürcher)

Jubiläums-Galaabend im Casino-Kursaal Interlaken

Die Feierlichkeiten zum 150-Jahr-Jubiläum des Kongresszentrums Casino-Kursaal Interlaken sind am Samstag mit einem Galaabend unter dem Motto «Souvenir d'Interlaken» im Ballsaal des Casino-Kursaals abgeschlossen worden.

ds. Der Galaabend wurde umrahmt mit exquisiter Gastronomie und einem musikalisch-szenischen Programm, das von Serge Honegger (Dramaturgie) und Beat Vögele (musikalische Leitung) speziell für diesen Abend gestaltet wurde. Der Mix aus Operettenklängen aus der Fledermaus von Johann Strauss, aus Don Pascquale von Gaetano Donizetti und Volksliedern von Paul Burkhard wie das Lied der Köchin aus dem Schwarzen Hecht, das Schreilied aus der Revue-Operette das Paradies der Frauen, dem Lied «Vreneli am Thunersee» und vielem mehr wurde von fünf Sängern humorvoll umgesetzt.

In einer Begleitschrift zum Galaabend ist nachzulesen dass sich die musikalischen Trouvaillen auf die Lage Interlakens zwischen idyllischer Bergwelt und mondänem Weltbürgertum bezögen: «Analog zum Kursaal in Interlaken, wo Tradition und Moderne, Provinz und Welt sowie Geschäft und Kultur aufeinander treffen, vereint das musikalische Programm der ganz verschiedene Sparten vom Postkartenidyll der Schweiz, dem ‹Alten Bernermarsch› mit der nicht immer ganz einfachen Berner Obrigkeit und Opernheldinnen die sich mit Heimat befassen.» Die Klavierwerke stammten von Komponisten die sich von Interlaken und der Region inspirieren liessen. So konnten die geladenen Gäste die Stücke von Wilhelm Baumgartner mit dem Titel Souvenir d'Interlaken, Valse brilliante, Fantaisie sur des Airs Suisses und Air des Bateliers du Lac de Brienz von Charles Bovy-Lysberg und Interlaken, Chant du soir, op. 102 von Alfred Jaëll geniessen.

Aufgrund der Grossbaustelle des neuen Auditoriums wurde laut Aussage von Kursaal-Direktor Ole Hartjen die Feierlichkeiten, die eigentlich im Jahr 2009 hätten stattfinden sollen, auf das Jahr 2010 verlegt. Begonnen wurden die Feierlichkeiten am 1. Mai dieses Jahres mit einem Festakt und der gleichzeitigen Eröffnung des neuen Auditoriums. Am 2. Mai fand für die Bevölkerung ein Tag der offenen Tür statt. Das Golfturnier Casino-Kursaal-Challenge wurde wiederbelebt und soll nun wieder ein fester Bestandteil werden. Im Sommer lud an Sonntagen das Café im Park zum Verweilen ein.

Über die Geschichte des Kursaals Interlaken ist in der am Galaabend aufgelegten Begleitschrift nachzulesen, dass der nicht mehr erhaltene Urbau am 20. Juli 1859 mit einem rauschenden Fest eröffnet wurde, aber im gleichen Jahr in Konkurs ging. Die Erwerbsgesellschaft habe jedoch nicht aufgegeben und sich mit Molkekuren und Eintrittsgeldern aus den Kurkonzerten über Wasser halten können. Ab dem Jahr 1891 habe nach zahlreichen kleineren Erweiterungen die Diskussion um einen grösseren Umbau der Kurhausgebäude begonnen. Mit der Legalisierung des Glücksspiels im Jahr 1894 sei der Kursaal auch finanziell aussichtsreichen Zeiten entgegengegangen. Fast durch Zufall habe im Jahr 1898 der bedeutende Architekt Paul Bouvier (1858 bis 1940) den Auftrag des Neubaus des Kurhauses. Trotz Querelen im Verwaltungsrat und Günstlingswirtschaft der eingesessenen Unternehmen habe Bouvier bis im Jahr 1910 ein architektonisches Spitzenwerk der Epoche geschaffen: «Sein Entwurf des Kurhauses ist eine kühne Mischung aus Märchenschloss und Elementen im Schweizer Chaletstil.» Als vier Jahre nach Fertigstellung des neuen Baus der Erste Weltkrieg ausbrach, hätten die misslichen Jahre für den Kursaal begonnen. Während des Kriegsjahre im zweiten Weltkrieg dienten laut der Begleitschrift die Räume gar als Lebensmittellager der Armee. Nach dem Krieg habe der Bau saniert werden müssen. Im Jahr 1980 wurde der Anbau mit den Kongresslokalitäten fertiggestellt. Erst im Zuge dieses denkmalpflegerisch bedenklichen Umbaus sei die Schutzwürdigkeit des vom Architekten Paul Bouvier entworfenen Gebäudes ins Bewusstsein von Behörden und Bevölkerung gedrungen. Anfang 1984 begann die erste Etappe der Restaurierung und im Jahr 2010 wurde nun das neue Auditorium eingeweiht. Der Bau markiere einen wichtigen Abschnitt in der Entwicklung Interlakens vom reinen Tourismusort zum Kongressort.

Berner Oberland News
Leserbriefe an die Berner Oberland News sowie Anfragen für Werbebanner, Inserate und Bilder in druckfähiger Auflösung
Aktuelle Frontseite
Seitenanfang
Herausgegeben von Peter Schmid, Freier Journalist, Obdorfstrasse 279 A, 3852 Ringgenberg / Redaktionsstube Ringgenberg Telefon +41(0)33 821 10 60 / Mobiles +41(0)79 427 45 78 und Dora Schmid +41(0)79 645 27 11 / Postcheckkonto 40-71882-7
Für den Inhalt von verknüpften externen Websites (Links) beziehungsweise für die darauf von Dritten angebotenen Informationen, Produkte und Dienstleistungen übernehmen die «Berner Oberland News» keine Verantwortung.

 
'