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Mittwoch 29. September 2010
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Schlossberg Thun: Priorität für Museum
Restauration, KMU-Seminare und Anlässe

Mit dem Unternehmer und Baurechtnehmer Hans-Ulrich Müller hat laut einer Medienmitteilung die Stadt Thun einen Partner gefunden, der die geforderte Belebung des Schlossberges umsetzen wolle und die öffentliche Zugänglichkeit weiterhin garantiere. Öffentliche Anlässe sollen auf dem Schlossberg weiterhin stattfinden.

pd/bns. Zudem wolle Hans-Ulrich Müller KMU-Seminare und -Anlässe hierher holen, verlautet im weiteren: «Insbesondere das Schlossmuseum erhält – unter anderem mit künftigen Empfangs- und Ausstellungsräumen im Parterre des Neuen Schlosses – mehr Raum und Entwicklungsmöglichkeiten. Der Gemeinderat freue sich, mit Hans-Ulrich Müller einen Investor für den Schlossberg gefunden zu haben, dem die öffentliche Zugänglichkeit, die Bedürfnisse des Schlossmuseums und die Steigerung der Attraktivität des Stadtsymbols zentrale Anliegen seien, sagte die für die städtische Liegenschaftspolitik verantwortliche Thuner Gemeinderätin Jolanda Moser an einer Medienorientierung. Unternehmer Hans-Ulrich Müller hielt fest, sein Ziel sei eine Belebung des Thuner Schlossberges, der als Anziehungspunkt einen langfristigen Mehrwert für die Allgemeinheit biete. Als Vertreterin der Stiftung Schlossmuseum zeigte sich Sara Hefti zufrieden angesichts der eingeschlagenen Richtung, dem Museum künftig mehr Raum zur Verfügung zu stellen. Dieses sei im Alten Schloss untergebracht, das im Besitz der Stadt Thun bleiben werde.

Baurechtsvertrag bis Ende 2090
Der Investor Hans-Ulrich Müller aus Muri, bekannt als CS-Regionalleiter Mittelland, Unternehmer bei der ehemaligen Kartonfabrik Deisswil sowie als Eigentümer diverser historischer Bauten in Thun, erwerbe mit Ausnahme des Alten Schlosses (Donjon) alle zum Schloss gehörenden Liegenschaften des Thuner Schlossbergs und übernehme den Boden im Baurecht: «Die Vertragspartner einigten sich auf einen voraussichtlich ab Anfang 2011 bis Ende 2090 laufenden Vertrag, der gegen Ende dieses Jahres unterschrieben werden soll. Vertragspartner der Stadt Thun werde die von Hans-Ulrich Müller und seiner Familie noch zu gründende «Schlossberg Thun AG» sein. Konkret erwerbe die Schlossberg Thun AG das Neue Schloss, in dem bis vor wenigen Monaten die Gerichtsbehörden logierten, das ehemalige Regierungsstatthaltergebäude, das Alte Gefängnis und das Abzugshaus. Das 6780 Quadratmeter grosse Areal werde die Schlossberg Thun AG im Baurecht nutzen.

«Schlossberg als Wahrzeichen stärken»
Die Schlossberg Thun AG wolle den Charakter des Schlossberges als Wahrzeichen und Anziehungspunkt stärken, betonte laut der Medienmitteilung Hans-Ulrich Müller. Um seine Vision zu verdeutlichen, habe er auf die Geschichte verwiesen: «Ursprünglich war das Schloss ein Symbol der Feudalherrschaft. Doch später erstritt die Schweiz die Volksherrschaft. Der Schlossberg muss im symbolischen Sinn im Besitz der Thuner bleiben. Sie sollen weiterhin Zugang zu ihm haben, sind sie doch neben den Mietern die wichtigsten Nutzer.»

Konzept für den Schlossberg
«Kultur und Arbeiten im Neuen Schloss»: Im Parterre des Neuen Schlosses soll das Schlossmuseum, dessen räumliche Rahmenbedingungen seit langem problematisch seien, einen neuen Empfangsbereich mit Museumsshop, Toiletten, Ausstellungsräumen und Büro realisieren können. Zudem soll ein Restaurationsbetrieb mit Terrasse – vorbehältlich der Bewilligung der kantonalen Denkmalpflege – und Aussicht auf Stadt und Berge entstehen. Im ersten Stock seien Veranstaltungs- und Schulungsräume für kleine und mittlere Unternehmen sowie Büros vorgesehen: «Geplant ist, dass der von Hans-Ulrich Müller präsidierte ‹Swiss Venture Club› eine Promotions-, Austausch- und Weiterbildungsplattform für KMU-Unternehmer anbieten wird.» Im ehemaligen Gefängnis sei ein Bed- und Breakfast mit von Künstlern gestalteten, orginell eingerichteten Zellen-Zimmern geplant.

Im ehemaligen Statthalterhaus seien Wohnungen vorgesehen und das Abzugshaus soll als Einfamilienhaus mit Garten gestaltet werden, heisst es in der Medienmitteilung. «Äusserlich unverändert bleibt das Wahrzeichen der Stadt, das Alte Schloss, in dem sich das Schlossmuseum befindet. Es bleibt im Besitz der Stadt Thun und wird als zentrales Element des ganzen Schlossberges ins Gesamtkonzept einbezogen.»

Dass er historische Bauten umsichtig und professionell sanieren und umnutzen könne, habe Hans-Ulrich Müller auch in Thun bereits mehrfach bewiesen, so beim Alten Platzschulhaus am Rathausplatz und weiteren historischen Gebäuden in der Altstadt. Mit der Schlossberg-Planung beauftragen werde er, wie auch bei früheren Sanierungen, das Büro Gerber Heiniger Zutter Architekten AG aus Belp. Das Baugesuch soll bis Ende 2011 eingereicht werden. Erarbeitet werde es in einem Workshopverfahren mit allen Beteiligten sowie mit stadtinternen und externen Fachleuten.

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